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02.12.2006 08:28:27 / newsbyteNews |
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Studentinnen und Studenten können sich dank der exzellenten Infrastruktur fundierte Kenntnisse über Serverstrukturen, -technologien und -anwendungen aneignen. Wissen, auf das die Wirtschaft angewiesen ist und das von Unternehmen immer stärker nachgefragt wird. Die flexible Nutzung des Labors ermöglicht der HTA Luzern eine praxisnahe und umfassende Informatik-Ausbildung und -Forschung auf aller-höchstem Niveau.
Serverinfrastrukturen gehören mittlerweile nicht mehr nur in grossen Unternehmen, sondern auch in Kleinbetrieben zur Standardausrüstung. IT-Spezialisten, die solche Infrastrukturen konzipieren und betreiben, sind gesucht.
Die HTA Luzern will die Realität in der Wirtschaft und in den einzelnen Betrieben noch stärker in die Ausbildung ihrer Informatik-Studierenden integrieren. Am 1. Dezember 2006 weiht die Hochschule das Sun Enterprise Lab ein – ein Informatik-Labor, das Studentinnen und Studenten die Möglichkeit bietet, sich fundierte Kenntnisse über Serverstrukturen, -technologien und -anwendungen anzueignen.
Möglich wurde eine solche Investition durch eine Kooperation mit Sun Microsystems, einem der weltweit grössten Hersteller von Hard- und Software. Das Unternehmen engagiert sich im Rahmen des Center of Excellence Programms und lieferte die Hardware zu Vorzugspreisen. Für Sun Microsystems (Schweiz) AG hat die Partnerschaft mit Hochschulen Tradition; so ist das Unternehmen bereits mit der Universität Bern und der ETH Zürich Kooperationen eingegangen. Die HTA Luzern ist allerdings die erste und bislang einzige Fachhochschule in der Schweiz, die von einer solchen Partnerschaft profitieren darf.
„Die grossen Speicherkapazitäten des Sun Enterprise Lab sind nur ein Vorteil“, erklärt Hansjörg Diethelm, Abteilungsleiter Informatik. Für die Hochschule noch bedeutsamer ist die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten, die sich mit dem Enterprise Lab eröffnen.
So dient das Labor den Studierenden zum einen als Anschauungsobjekt: Sie sehen, wie professionelle Serversysteme aufgebaut sind und betrieben werden. Zum anderen können sie gleich selbst Hand anlegen und Server- und Netzwerkkomponenten mit Lichtleitern verbinden. „Der Einblick in die Hardware vermittelt den Studierenden ein tieferes Verständnis für Zusammenhänge“, ist Hansjörg Diethelm überzeugt.
Darüber hinaus ist das Lab die Plattform für serverseitige Softwareentwicklungen und -anwendungen. „Die neue Infrastruktur erlaubt uns eine einzigartige Flexibilität“, erklärt Hansjörg Diethelm. So lassen sich spezifische Serverkonfigurationen (Prozessoren, Speicher, Software) in gewünschter Anzahl auf Knopfdruck bereitstellen.
Was dies für den Unterricht bedeutet, erklärt der Abteilungsleiter Informatik an einem Beispiel: Am Morgen werden 30 Server für das Unterrichtsmodul Datenmanagement eingerichtet. Alle Studierenden verfügen in den nächsten Stunden über einen eigenen Server, auf dem sie im geschützten Umfeld mit einem Flugbuchungssystem, einem Webshop oder anderen Applikationen experimentieren können. Wenn nachmittags „ITSecurity“ auf dem Stundenplan steht, wird ein Teil der Serverumgebung einfach neu mit Firewalls konfiguriert. Und am Abend kann zum Beispiel die Maschinentechnik die Rechnerkapazitäten des Informatik-Labors nutzen.
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