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Umfrage deckt auf: Viele Geschäftsreisen unnötig

Videokommunikationssysteme sparen Zeit sowie Geld und entlasten die Umwelt

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22.11.2006 08:36:19 / newsbyteNews


Geschäftsreisen sind bestens dafür geeignet, einen persönlichen Kontakt zwischen Geschäftspartnern und Kollegen herzustellen und so die Basis für ein produktives Miteinander zu schaffen. Aber: Solche Reisen sind teuer, kosten Zeit und sind nicht selten auch sehr Kräfte zehrend - vor allem dann, wenn einen die Reise auf einen anderen Kontinent führt. Eine Studie des unabhängigen Marktforschungsinstituts Ipsos MORI, die im Auftrag des weltweit führenden Herstellers von Videokonferenzsystemen TANDBERG durchgeführt wurde, offenbart, dass bei weitem nicht jede Geschäftsreise tatsächlich notwendig ist. Die Leidtragenden sind die Finanzen des Unternehmens, die Produktivität der Mitarbeiter und last not least auch die Umwelt.

Im Rahmen der Umfrage wurden über 1.400 Geschäftsreisende aus sieben europäischen Ländern befragt, aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Schweden, Holland und Italien. Mehr als die Hälfte der Befragten (55 Prozent) gab an, dass ein Teil ihrer Geschäftsreisen unnötig seien. Unter den deutschen Geschäftsreisenden fanden sich nur 28 Prozent, die sagten, dass alle ihre Reisen im Auftrag ihres Unternehmens Sinn machen würden. Zwölf Prozent gaben sogar zu, dass das Reisen ihre Produktivität schmälert. Für positiv hingegen befanden 69 Prozent der europäischen Geschäftsreisenden, dass sie Einblick in fremde Kulturen erhalten und knapp sechs von zehn Befragten (58 Prozent) schätzen den persönlichen Kontakt mit Geschäftspartnern bzw. Kollegen.

"Die Frage bleibt, ob das Kennenlernen fremder Kulturen und der persönliche Kontakt tatsächlich die hohen Kosten für die Fahrt bzw. den Flug und das Hotel rechtfertigen. Wenn sich gleichzeitig die Produktivität der Mitarbeiter verringert, weil sie Stunden oder Tage ‚on the road' verbringen, stellt sich die Frage nach dem ökonomischen Sinn solcher Reisen umso mehr", so Thomas Nicolaus, Geschäftsführer von TANDBERG Zentraleuropa.

Unternehmen beginnen bereits, Alternativen zu Geschäftsreisen zu nutzen. Vodafone beispielsweise hat an 50 Standorten weltweit TANDBERG Videokonferenzsysteme installiert, mit denen Gesprächspartner sich auch dann von Angesicht zu Angesicht unterhalten können, wenn Tausende von Kilometern zwischen ihnen liegen. Der Mobilfunkkonzern geht davon aus, dass innerhalb von drei Jahren die globalen Reisekosten des Unternehmens um 30 Prozent zurückgehen werden. Die Investition in die Systeme der visuellen Kommunikation amortisieren sich demnach nach nur einem Jahr. "Mit den Videokonferenzsystemen hat sich die Lebensqualität unserer Mitarbeiter erhöht", so Dr. Armin Hessler, Head of EITO Infrastructure Management bei Vodafone. "Natürlich ersetzt diese Investition kein persönliches Treffen zu 100 Prozent. Aber es kommt dem schon ziemlich nah."

Empfehlenswert sind Meetings via Videokonferenzen allemal. Denn die mittlerweile ausgereiften Technologien erlauben es Mitarbeitern, sich mit Kollegen oder Geschäftspartnern von Angesicht zu Angesicht zu unterhalten, ohne dass teure Flugtickets gekauft werden müssen und kostbare Arbeitszeit für die Anreise verschwendet wird. Wie die Umfrage offenbart, zeigen sich auch die Reisenden selbst dieser Technologie gegenüber offen. So gaben etwa die deutschen Reisenden an, dass sich fast jede dritte Reise (31 Prozent) durch den Einsatz von Videokommunikationstechnik vermeiden ließe. 30 Prozent von Ihnen sind außerdem davon überzeugt, dass dies auch einen positiven Einfluss auf ihre Work-Life-Balance hätte.



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