Home News Artikel Community Members über ITnewsbyte.com   
 

Accenture-Studie: Unternehmen fürchten Attacken auf ihre IT-Systeme

Studie: Ausgaben für IT-Sicherheit steigen - Sensibilisierung der Anwender gilt als grösste Herausforderung

Diese Seite jetzt zu Ihren Favoriten hinzufügen...  

  Detail  

    



Details:

Datum: 

20.11.2006 14:31:08 / newsbyteNews


Weltweit sehen sich die Verantwortlichen in den Unternehmen durch Attacken auf ihre IT-Systeme bedroht. Viele Firmen geben ihre Verwundbarkeit aber ungern zu. Gleichzeitig planen sie, im kommenden Jahr die Ausgaben für entsprechende Sicherheitsvorkehrungen aufzustocken. Es gilt die Sensibilisierung der Anwender als derzeit grösste Herausforderung. Dies geht aus einer Studie hervor, die der Management-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister Accenture in Zusammenarbeit mit dem US-Magazin InformationWeek durchgeführt hat. Für die Untersuchung wurden mehr als 2.000 Technologie- und Sicherheitsexperten in acht Ländern in Europa und USA befragt.

Nach wie vor fürchten Unternehmen kriminelle Hacker, den Klau von Kundendaten und Identitätsdiebstahl. 56 Prozent der Befragten in Deutschland berichten, ihr Unternehmen habe im vergangenen Jahr eine Virusattacke erlitten. In China waren es sogar 85 Prozent und in Indien 70 Prozent. Entsprechend umfangreiche Massnahmen sind in den Firmen geplant, um die Datensicherheit zu gewährleisten: In Deutschland steht die Sensibilisierung der Anwender ganz oben auf der Agenda (20 Prozent, international 41 Prozent), gefolgt von der Bewältigung immer komplexer werdender Sicherheitsanforderungen (14 Prozent), der strengeren Kontrolle des Mitarbeiterzugriffs auf Daten und Systeme (13 Prozent, international 26 Prozent) und der Bekämpfung von Sicherheitslücken (11 Prozent). Gleichwohl glauben nur 13 Prozent der Befragten in Europa, sie seien anfälliger für Attacken als im Vorjahr (11 Prozent in den USA, 16 Prozent in China, 25 Prozent in Indien). Die Gefahr von Datendiebstahl durch externe Eindringlinge wird in Deutschland als eher gering eingeschätzt: Nur 3 Prozent der Studienteilnehmer geben an, ihr Unternehmen sei im vergangenen Jahr Opfer solcher Angriffe geworden. Dies ist der niedrigste Wert in der Umfrage. Weltweit liegt er bei 18 Prozent. Michel Stofer, Partner bei Accenture und verantwortlich für den Bereich Technologie im deutschsprachigen Raum geht allerdings davon aus, dass die deutschen Unternehmen ihre Sicherheitsverletzungen nur eingeschränkt nach aussen offen legen: "Kenntnisse aus unseren Projekten lassen auf deutlich mehr als 3 Prozent schliessen."

Der Studie zufolge gehen 20 Prozent der deutschen Unternehmen von einer Erhöhung ihrer Sicherheitsbudgets aus. Nur 7 Prozent rechnen mit einer Reduzierung. Knapp über die Hälfe (56 Prozent) erwartet keine Veränderung gegenüber dem Vorjahr. Spitzenreiter bei der Ausweitung der Sicherheitsausgaben ist Indien mit 75 Prozent. In den USA rechnet etwa die Hälfte der Befragten mit höheren Ausgaben, in China 42 Prozent und in Europa 25 Prozent. "Die steigenden Ausgaben resultieren vor allem aus dem Bemühen der Unternehmen, die gesetzlichen Auflagen zu erfüllen", sagt Michel Stofer. "Dadurch steigt jedoch nicht automatisch die IT-Sicherheit. Wollen Unternehmen langfristigen Nutzen aus ihren Sicherheitsinvestitionen ziehen, sollten sie Sicherheit von Anfang an zum zentralen Bestandteil eines jeden Geschäftsprozesses machen. Das schafft Innovationen, macht den Nutzen messbar und generiert sichtbaren Mehrwert."

Die Studie zeigt weiterhin: Der Trend zum Outsourcing von IT-Sicherheit nimmt weltweit zu. 24 Prozent der chinesischen Unternehmen, 23 Prozent der US-amerikanischen und 16 Prozent der europäischen Firmen rechnen für das nächste Jahr mit höheren Ausgaben für den Einkauf externer IT-Sicherheitsservices.



Mehr Informationen:


Website






spacer
Member Bereich
Login:
Ihre Emailadresse:

Ihr Passwort:

Auto-Login

Community
Diskutieren Sie diese News jetzt mit anderen Mitgliedern...
Aktionen:
Gefällt Ihnen diese Seite?
spacer

spacer
spacer spacer spacer
spacer

 sitemap