|
Details:
Datum: |
13.11.2006 09:35:05 / newsbyteNews |
|
Die Crux um YouTube, Google und den anderen Internet-Portal-Communities: Sich anpreisen, andere an den Pranger bringen und Geld verdienen. Auch die Anwälte haben den Braten gerochen und ziehen das/die Portal(e) vor die Gerichte.
Die Erfolgsstory von YouTube zieht Mücken (Mitläufer) an, die sich beim Scheine einer Lampe in einer warmen Sommernacht um das Licht versammeln. So werden unbekannte Personen mit Ihren Songs oder Tänzchen über Nacht zu weltweit bekannten Sternchen.
Jüngst wurde ein US Senator "erfolgreich" an der Pranger gestellt, welcher einen indischstämmigen Studenten rassistisch verunglimpfte. Er wurde in den vergangene Wahlen nicht wieder gewählt. Ob die Schläge unter die Gütellinie gut oder schlecht sind, beurteilen mit der Zeit sicherlich die Gerichte und Besucher.
Nach der Übernahme von YouTube durch Google wachsen bei vielen Rechteinhabern offenbar Begehrlichkeiten. Die Deutsche Fußball Liga kündigte an, gegen Bundesliga-Material bei YouTube und anderen Video-Communitys vorzugehen, die GEMA fordert Lizenzgebühren für ihre Mitglieder ein. Man habe Google von den Urheberrechtsverstößen durch YouTube in Kenntnis gesetzt, zitiert das Handelsblatt einen GEMA-Sprecher. Google soll Videos mit nicht lizenzierter GEMA-Musik löschen, nur muss die GEMA jeden Verstoß einzeln abmahnen, stellt YouTube die Videos doch nicht selbst ins Netz.
Andere machen aber im positiven Cash, so die "Cola-Bombers" welche Experimente erfolgreich im Internet publizierten und Google für die exklusiven Rechte bezahlt hat - wieviel ist aber unbekannt. Die offizielle Pornographie im Internet ist eine andere Sache, denn wer muss da noch CD's brennen und versenden? Auch hier (ver)schläft möglichwerweise die "old" Industrie die ersten Schritte und verliert viel Geld an die tausende von kleinen geschäftstüchtigen und günstigen Pornoportale.
Lassen wir uns überraschen, wer sich an den entsprechenden Portalen oder Communities noch bereichern will und wie die langsame Filmindustrie auf die potentielle Gefahr reagieren will. Die Musik-Download-Gemeinde hat es vorgemacht - das Internet hat und kennt kaum Grenzen.
|  |
 |
 |
Image:
Mehr Informationen:
Website
|