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27.10.2006 11:46:47 / newsbyteNews |
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Microsoft hat im vergangenen Septemberquartal seine Umsatz- und Gewinnzahlen weiter steigern und dabei die Analystenerwartungen übertreffen können.
Im letzten Quartal des vorangegangen Geschäftsjahrs zeigte sich Microsoft bereits bewusst optimistisch für das kommende Jahr: Man werde im Geschäftsjahr 2007 durch die Auslieferung von Windows Vista, Office 2007, Exchange Server 2007 und anderer wichtiger Produkte ein starkes Wachstum erleben. Nun nähert sich auch tatsächlich so langsam das Release der nächsten Windows-Version und der neuesten Ausgabe von Microsofts Office-Paket – doch auch dieses erste Geschäftsquartal 2007 musste der Softwarekonzern noch ohne Einnahmen aus seinen neuen Produkten leben, auf den die Marktauguren und Börsenbeobachter so viele Erwartungen für Bilanzen und Aktienkurs bei Microsoft setzen. Der Konzern aber hatte schon vor einiger Zeit auch in Richtung Börse gewarnt, Vista werde erst dann ausgeliefert, wenn es wirklich fertig sei: Und unberührt von den Befürchtungen der Analysten zieht Microsoft derzeit seine Bahn, geht mit im Jahresvergleich 11 Prozent Umsatzsteigerung auf 10,81 Milliarden US-Dollar in sein neues Geschäftsjahr und erzielt im ersten Geschäftsquartal 2007 einen Nettogewin von 3,48 Milliarden US-Dollar nach 3,14 Milliarden US-Dollar im gleichen Quartal des Vorjahrs. Die Börse hatte für das Quartal einen im Jahresvergleich gleichbleibenden Gewinn bei 10 Prozent Umsatzsteigerung erwartet. Der operative Gewinn bei Microsoft stieg von 4,05 Milliarden auf 4,47 Milliarden US-Dollar oder 35 US-Cent je Aktie realisieren nach 29 US-Cent je Aktie im Jahr vorher.
Analysten hatten im Vorfeld nur mit Einnahmen von 10,75 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 31 US-Cent je Aktie kalkuliert.
Microsoft-Finanzchef Chris Liddell führt den kräftigen Gewinnanstieg unter anderem auf höher als erwartete Investmenterlöse zurück. Gleichzeitig konnte man die Kapitalausgaben zum Quartalsende zurückfahren. Jedoch erklärte Liddell, dass ein Teil dieser Mittel im laufenden Quartal durch Marketingaktivitäten im Zusammenhang mit der Einführung von Windows Vista ausgegeben werden. Gleichzeitig profitierte Microsoft von höher als erwarteten Server-Softwareverkäufen, so Liddell.
Für das laufende zweite Fiskalquartal 2007 rechnet Microsoft nunmehr mit Einnahmen zwischen 11,8 und 12,4 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 22 bis 24 US-Cent je Aktie. Auf Jahressicht erwartet Microsoft nunmehr einen Nettogewinn 1,43 bis 1,46 Dollar je Aktie, wobei sich die Umsatzerlöse zwischen 50,0 und 50,9 Mrd. Dollar bewegen sollen.
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