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Gelesen von ITnewsbyte.com: Lehrling hackt Sunrise und Swift-Banken-Fehler

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17.10.2006 07:08:31 / newsbyteNews


Lehrling hackt Sunrise-Web-TV und Swift-Affaire: Banken-Fehler

Lehrling hackt Sunrise-Web-TV

Sunrise bietet gratis Fernsehen übers Internet an, aber nur seinen ADSL-Kunden – eigentlich. Ein 18-jähriger Informatikstift machte den Dienst nun allen Internet-Usern zugänglich. Auf der Webseite www.livestreaming.ch kann jeder Internet-Nutzer aus einem Gratis-Angebot von 20 TV-Sendern wählen: SF1, ORF oder RTL –alle Sender sind abrufbereit. Zusammengestellt hat die Seite ein Lehrling mit Streaming-Links, die er bei Sunrise „“Desktop-TV“ gefunden hat. „Es war ganz einfach, weil Sunrise die Links nicht geschützt hat“, erklärt der angehende Informatiker. Beim gelb-blauen Telefonkonzern war man mehr als überrascht: „Wir wussten gar nicht. Dass so etwas möglich ist“, sagt Sprecherin Sevgi Gezici. „Fernsehen ist nur für unsere ADSL-Kunden gratis.“ Kurz vor Mittag stellten dann Sunrise-Techniker den Dienst ab. Der Lehrling zeigt sich einsichtig:“ Ich wusste nicht, dass es verboten war und lösche meine Seite“: (bö)


Swift-Affäre: Banken-Fehler

Die Schweizer Banken sollen in der so genannten Swift-Affäre das schweizerische Datenschutzgesetz verletzt haben. Diesen Vorwurf erhebt der eidgenössische Datenschutzbeauftrage Hanspeter Thür in einer in Bern veröffentlichten Stellungsnahme zum Zugriff des US-Geheimdienstes CIA auf Bankendaten. Die Swift, das weltgrösste Bankdaten-Netz hatte nach den Anschlägen vom 11. September 2001 den US-Behörden Zugriff auf die Datenbank verschafft. Thür will eine Lösung anstreben, die der Anti-Terror-Gesetzgebung USA Rechnung trägt und die europäischen Datenschutznormen respektiert. Der Datenschützer stützt sich auf einen Bericht der belgischen Kommission zum Schutz des Privatlebens. Bundesrat Merz erklärte, dass die Swift keine Verletzungen der Schweizer Souveränität und das Bankgeheimnisses darstelle.

Gelesen im „heute 13-10-06“



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