|
Details:
Datum: |
16.10.2006 14:01:30 / newsbyteNews |
|
Fujitsu Siemens Computers, der führende Europäische IT-Hersteller, gibt heute die Zahlen für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2006 bekannt. In den ersten sechs Monaten des laufenden Fiskaljahres, April bis September 2006, erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro und liegt damit erstmals über der
Drei-Milliarden-Marke.
Dazu Bernd Bischoff, President & CEO Fujitsu Siemens Computers: «Wir haben in einem mehr als schwierigen Marktumfeld unsere Position behauptet. Die IT Industrie erlebt jetzt zum ersten Mal in ihrer Geschichte, dass auch ein gutes gesamtwirtschaftliches Umfeld nicht automatisch zu steigender Nachfrage im IT-Sektor führt. Wir richten unser Unternehmen mit den richtigen Entscheidungen auf einen langfristig harten Wettbewerb aus. Ich freue mich besonders, dass die Integration unseres neuen Servicegeschäfts gut voran geht. Wir konnten hier bereits deutliche Synergien erreichen und Neukunden gewinnen.»
Der operative Gewinn in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres liegt bei 18 Millionen Euro. Er wird beeinträchtigt durch Restrukturierungskosten in Höhe von 14 Millionen Euro. Damit erreicht Fujitsu Siemens Computers einen Gewinn vor Steuern von vier Millionen Euro.
Der Umsatz im Hardware-Geschäft und der Gewinn wurden von sinkenden Verkaufspreisen und Margen beeinflusst. Negative Einflüsse hatten Überkapazitäten im Channel durch volle Lager aus dem Weihnachtsgeschäft und die Einführung der EU-Richtlinie RoHS zum Verbot gefährlicher Inhaltsstoffe in PCs (Restriction of Hazardous Substances) zum 1. Juli 2006.
Um die schwierige Marktsituation im Hardware-Bereich in Westeuropa auszubalancieren, verstärkte Fujitsu Siemens Computers seine Aktivitäten in Wachstumsregionen wie Osteuropa. So erreicht das Unternehmen in der Region Central Eastern Europe eine Umsatzsteigerung im Produktbereich von 34 Prozent.
Ein Einsparungs- und Restrukturierungsprogramm soll profitables Wachstum sicherstellen. Fujitsu Siemens Computers plant bis März 2007 in seiner Vertriebsregion Europa, Naher Osten und Afrika weiterhin eine starke Kostenkontrolle, die auch die Personalkosten betrifft.
Darüber hinaus wurde der Vertrieb neu aufgestellt, um noch zielgerichteter auf die Geschäftsanforderungen der spezifischen Kunden eingehen zu können und das Lösungsportfolio für Rechenzentren weiter zu verstärken. Der Infrastruktur-Vertrieb wird ausgebaut und sich insbesondere auf den Vertrieb von Lösungen für das Dynamic Data Center konzentrieren. Kunden werden von seiner engen Verbindung mit dem neuen Bereich IT Product Related Services (ITPS) profitieren.
Dazu Bernd Bischoff: «Ich bin überzeugt, dass wir die richtigen Massnahmen eingeleitet haben und durch unser Produkt-, Lösungs- und Service-Portfolio gut aufgestellt sind, unsere ehrgeizigen Ziele zu erreichen. Insbesondere zeigt sich bereits jetzt, dass wir durch die Einbindung des Service-Bereichs unsere Strategie deutlich besser umsetzen können, Unternehmen komplette Lösungen anzubieten und dadurch unseren Mehrwert für die Kunden zu verbessern.»
Für das zweite Halbjahr rechnet Fujitsu Siemens Computers mit einer leicht anziehenden Nachfrage im IT-Markt. «Wir werden uns aber immer für einen harten Wettbewerb und für Nachfrageschwankungen rüsten. Natürlich sind wir auch dann vorbereitet, wenn sich der Markt besser entwickelt als erwartet», so Bernd Bischoff weiter.
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|