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Datum: |
25.09.2006 15:54:41 / newsbyteNews |
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Neue Untersuchungsergebnisse von McAfee belegen, dass komplizierte Strategien beim Kauf von Security-Produkten den Wunsch der Unternehmen nach einer einfacheren Verwaltung ihrer IT-Sicherheit untergraben. Obwohl IT-Manager einen einheitlichen Überblick über ihre Sicherheitsumgebung haben möchten, arbeiten Organisationen häufig mit zu vielen Sicherheits-anbietern, Lösungen und Managementkonsolen, was ihre Handlungs-fähigkeit deutlich einschränkt. IT-Sicherheitslandschaften bieten in Deutschland ein buntes Bild. Der Bedarf, die unterschiedlichen bestehenden Lösungen in ihrem Zusammenspiel miteinander zu harmonisieren und gemeinsam zu verwalten, besteht auch hierzulande: Zu den wichtigsten Ergebnissen der aktuellen Untersuchung zählt, dass mehr als drei Viertel der Befragten (77 Prozent, in Deutschland 79 Prozent) einen einheitlichen Überblick über den Sicherheitsstatus ihrer IT-Infrastruktur wünschen. Und nur 23 Prozent der Befragten sind mit dem aktuellen Sicherheitsniveau auf ihren Systemen beziehungsweise in ihren Netzwerken zufrieden.
Die Studie wurde von Ipsos MORI Research im Auftrag von McAfee durchgeführt, um Licht in die zunehmend komplexen Sicherheits-arrangements vieler europäischer Unternehmen zu bringen. Insgesamt 600 Unternehmen in sechs europäischen Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Spanien) wurden befragt. Fast ein Drittel der angesprochenen Unternehmen (30 Prozent im Gesamtschnitt, in Deutschland 38 Prozent) setzen mindestens fünf Sicherheitslösungen ein. Bei einem Fünftel der Unternehmen mit über 1000 Angestellten (22 Prozent in allen Ländern – 14 Prozent in Deutschland) sind es sogar sieben oder mehr.
Das weite Feld der deutschen Sicherheitslage
Bei der Anzahl der eingesetzten Lösungen bestimmt eine zum Teil unübersichtliche Vielfalt das Bild. Nur 22 Prozent der deutschen Unternehmen setzen lediglich eine bzw. zwei Lösungen ein (Gesamtschnitt 36 Prozent). 58 Prozent verwenden aber drei bis fünf verschiedene Lösungen (im europäischen Schnitt nur 48 Prozent). Auch bei der Auswahl der Hersteller verlassen sich deutsche Administratoren tendenziell eher auf mehr Anwender. Produkte von nur einem oder zwei Anbietern nutzen in Deutschland nur 38 Prozent der Befragten, in allen sechs Ländern dagegen 51 Prozent. Umgekehrt beträgt der Wert für drei bis vier Hersteller in Deutschland mit 42 Prozent weit mehr als der Gesamtschnitt der sechs Länder von 28 Prozent. 14 Prozent (Gesamtschnitt 13 Prozent) der deutschen Unternehmen müssen fünf bis zehn Lösungen verwalten. Kein Wunder also, dass auch in Deutschland 79 Prozent der Befragten einen einheitlichen Überblick über ihre IT-Infrastruktur wünschen.
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