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SWX verweist Swisscom – gegen Markus Rauh wird wegen Insiderhandels ermittelt

SWX verweist Swisscom – gegen Markus Rauh wird wegen Insiderhandels ermittelt

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25.09.2006 16:42:26 / newsbyteNews


SWX verweist Swisscom – gegen Markus Rauh wird wegen Insiderhandels ermittelt

Die Schweizer Börse SWX hat der Swisscom einen Verweis erteilt. Am 6. April hatte die SWX mitgeteilt, gegen Swisscom aufgrund einer möglichen Verletzung des Kotierungsreglements eine Untersuchung eröffnet zu haben. Dies, weil eine Management-Transaktion mit eigenen Aktien mit einer Verspätung von 55 Börsentagen gemeldet wurde.
Swisscom ihrerseits übermittelte die Meldung der SWX dann nochmals mit einer Verspätung von mindestens acht Börsentagen, wie die Börse heute Montag mitteilte. SWX geht aber davon aus, dass die Fristüberschreitung nicht vorsätzlich erfolgt sei.
Mitte September wurde dann bekannt, dass es sich dabei um eine Untersuchung wegen möglichen Insiderhandels handle. Ein Verwaltungsrat habe zwei Tage vor dem Bundesratsentscheid, die Swisscom dürfe nicht ins Ausland expandieren, Put-Optionen gekauft. Deswegen ermittelt nun auch die Zürcher Staatsanwaltschaft.
Wie der ehemalige Swisscom-Verwaltungsratspräsident Markus Rauh in einem Interview mit dem Tagesanzeiger erstmals bestätigt, läuft die Untersuchung gegen ihn. Den Vorwurf eines Insidervergehens bestreitet er aber. Als er am 21. November die Absicherungstransaktion in Form
von Put-Optionen für seinen Teil seiner Swisscom-Beteiligung getätigt habe, habe er nicht gewusst, dass der Bundesart zwei Tage später über Swisscom entscheiden werde. Er wollte sich den Wert seines
Aktienpakets sichern, weil ihm der Kurs unsicher schien und weil er im Juni eine fixe finanzielle Verpflichtung hatte. Er sei davon ausgegangen, dass die Transaktion, weil sie weder ein Kauf noch ein
Verkauf von Aktien darstellte, nicht meldepflichtig sei.
Bisher hatte Rauh bestritten, dass gegen ihn wegen Insiderverdachts ermittelt werde. Gegenüber dem Tagesanzeiger begründet er dies nun mit seinem Engagement im Nein-Komitee zum Abstimmungskampf um das neue Asylgesetz. Die Gegenseite hätte versucht, aus dem Fall Kapital zu
schlagen, so Rauh. (asut-NewsFeed)

Kein Wunder hatte sich Rau in den letzten Monaten ins Zeug gelegt um Gutes zu tun und weil ja auch die Ralley Peking - Paris 2007 ihren Teil kosten wird (www.classiccarevent.com)!



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