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Datum: |
25.09.2006 07:15:58 / newsbyteNews |
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Der Unterhaltungsriese Disney startet mit einem eigenen Video- und Musikplayer. Das Gerät ist speziell auf Kids im Alter von neun bis 13 Jahren zugeschnitten und soll den Namen "Mix Max" tragen. Der Player soll kein direktes Konkurrenzprodukt zu Apples iPod sein und konzentriert sich auf eine sehr junge Zielgruppe, die sich von den Eltern mit Kameras, Handys und Multi-Mediaplayern beschenken lässt. Mix Max wird ab Ende Oktober in den USA erhältlich sein. Der Preis beträgt 99 Dollar, das Gerät verfügt sowohl über eine
Festplatte als auch eine Memory Card. Ob und wann Mix Max im deutschsprachigen Raum zum Verkauf angeboten wird, konnte Disney Deutschland auf Nachfrage von pressetext vorerst nicht beantworten.
Rund sechs Stunden Videomaterial bzw. 240 Songs haben auf dem Player Platz. Die Kunden sollen besonders mit dem niedrigen Preis gelockt werden, der deutlich unter jenem des iPods liegt. Inhalte können von verschiedenen Plattformen wie Yahoo oder Napster auf das Gerät geladen werden. Zusätzlich will Disney Memory Cards, die bereits mit hauseigenen Filmen bespielt sind, in den Geschäften verkaufen, die dann einfach in den Player geschoben werden. Der Preis für solche elektronischen Filmkarten soll 19,99 Dollar betragen, was wiederum teurer ist als Filme, die für Mobiltelefone angeboten werden. Sprint Nextel beispielsweise bietet Video-Content schon zwischen 3,99 und 5,99 Dollar an. Auch Filmdownloads für den iPod sind günstiger. Bei Apple liegen die Preise für Disneyfilme zwischen 9,99 und 14,99 Dollar.
Kids im Vor-Teenageralter werden von Spielzeug- und Elektronikkonzernen zunehmend als lukrative Zielgruppe erkannt. Unterehmen wie Hasbro und Mattel werfen nacheinander neue Produktlinien von Kameras, Telefonen und MP3-Playern auf den Markt, die auf die Bedürfnisse dieser Altersgruppe zugeschnitten sind. Derzeit ist der Markt allein in den USA rund 975 Mio. Dollar schwer. Das Wachstum in dem Bereich betrug zur Jahreshälfte zehn Prozent im Vergleich zum Vorjahr und hält weiterhin an. (claudia zettel)
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