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ITnewsbyte.com Tipp: Historische Wertpapiere von der Börse in die Alben der Sammler

ITnewsbyte.com Tipp: Historische Wertpapiere von der Börse in die Alben der Sammler bei HIWEPA

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11.09.2006 19:07:38 / newsbyteNews


ITnewsbyte.com Tipp: Historische Wertpapiere von der Börse in die Alben der Sammler bei HIWEPA

An den Börsen werden sie längst nicht mehr gehandelt, doch ihr heutiger Sammlerwert liegt oft weit über dem einst erreichten Kurswert. Auf sie trifft der Ausspruch verzweifelter Geldanleger „Die sind nicht einmal mehr das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind“ nicht zu. Die Rede ist von alten Aktien und Anleihen sowie anderen Formen der Kapitalbeschaffung, die heute unter dem Begriff „Historische Wertpapiere“ zusammengefasst werden und deren Wert sich heute nicht mehr an ihrer Rendite misst, sondern an der Originalität dieser Dokumente. Manche nennen das Sammelgebiet „Scripophilie“ – ein Kunstwort, das Bezug nimmt auf „Schreiben“ und „Sammeln“, das sich aber nicht so recht durchsetzen konnte. Doch ob nun Sammler Historischer Wertpapiere oder Scripophilist - Liebhaber dieser originalen Dokumente der Wirtschaftsgeschichte streben eine doppelte Freude an: Freude am Sammeln und Freude an Wertsteigerungen, die allerdings ein informiertes Vorgehen beim Aufbau einer Sammlung voraussetzen.

Wie Thierry Stäuble von der HIWEPA AG (HIstorische WErtPApiere) bestätigt, die Seite www.hiwepa.com ermöglicht das gewünschte „Papier“ für sich persönlich oder für Freund zu einem besonderen Anlass zu finden. Aktienpapiere liegen in der Preisspanne von CHF 30.— bis über CHF 20’00.—, jedoch mit der Originalunterschrift des legendären Rockefeller.

Gemessen am weltweiten Heer der Briefmarkensammler, das geschätzte 80 Millionen Köpfe stark ist, nimmt sich die Zahl der Liebhaber Historischer Wertpapiere mit einigen zehntausend Sammlern zwar bescheiden aus, doch liegt es in der Natur der Sache, dass die Zahl der Dokumente kleiner sein muss als Briefmarken, Münzen und Geldscheine. Aus dieser Tatsache leitet sich aber auch eine gewisse Exklusivität des Sammelgebietes ab, das einige Kenntnisse über wirtschaftliche Zusammenhänge voraussetzt. Schliesslich sieht heute im Zeitalter der stückelosen Wertpapiere niemand mehr eine gedruckte Aktie, während jeder sein Geld im Portemonnaie findet und regelmäßig Briefmarken auf Briefe klebt.

Der nächste Anlass der HIWEPA ist am Samstag 23. September 2006 im Wildt’schen Haus in Basel, eine Auktion von 1330 bis 1500 Uhr.

Bald soll auch auf derselben Adresse das Internetauktionsverfahren (ähnlich wie bei eBAY) eingerichtet werden. So kann man zukünftig auf dem Portal seine Wunschzertifikate aus vergangenen Zeiten und Jahrhunderten einkaufen.





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