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McAfee Virenreport: Wachstum bei Ad- und Spyware

Aktuelle IT-Bedrohungsszenarien im Fokus: McAfee meldet Wachstum bei Ad- und Spyware

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Datum: 

12.09.2006 06:33:06 / newsbyteNews


McAfee präsentiert eine Untersuchung der McAfee Avert Labs zum Thema "Adware und Spyware: Das Finanznetz entwirren". Die Studie belegt, dass finanzielle Anreize ein Hauptantrieb für den Anstieg von Ad- und Spyware sind. Sie erklärt die Verbreitung dieser Technologien und zeigt, welche Täter für das Problem verantwortlich sind. Das Whitepaper in deutscher Sprache mit den Ergebnissen der Studie kann direkt bei den nebenstehenden Ansprechpartnern angefordert werden.

Die Untersuchung von McAfee zeigt, dass Ad- und Spyware-Distributoren seriöse Affiliate-Marketing-Programme von Unternehmen missbrauchen. Affiliate-Marketing ist eine Form der Online-Werbung, bei der die Betreiber von Websites eine Prämie für das Bewerben von Produkten und Dienstleistungen anderer Unternehmen erhalten. Darüber hinaus verwenden Adware-Distributoren Front-Unternehmen und -Webseiten, um ahnungslose Anwender und Mittelsleute zu erreichen. Dies schafft eine unmittelbare Verbindung legitimer Sites mit Spyware-Verbreitern. Die Spionagesoftware installiert sich dann auf den Rechnern der Benutzer - oft in einem Zug mit dem Einspielen einer vermeintlich freien Software - und sammelt dort Marketing-Daten beziehungsweise verteilt zielgruppen-orientierte Werbung.

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie lauten:

· Prominente stellen einen erfolgreicheren Lockvogel dar als Sex. Die produktivsten Adware-Distributoren sind laut den Ergebnissen des Spezialistenteams von McAfee SiteAdvisor die Internetauftritte von Stars und Prominenten, nicht die Erwachsenen- und Pornografie-Websites, die normalerweise als Erste in Verdacht stehen.

· Die Verbreitung von Ad- und Spyware nimmt exponenziell zu. Im August 2006 gab es bereits etwa 450 Adware-Familien mit mehr als 4.000 Varianten.

· Eine kürzlich von McAfee SiteAdvisor durchgeführte Studie ergab, dass 97 Prozent der Internet-Benutzer nicht dazu in der Lage waren, sichere von unsicheren Sites zu unterscheiden. Das bedeutet, ein Großteil der Anwender ist nur einen Klick vom Download potentiell unerwünschter Programme entfernt.

· Das Adware-Geschäftsmodell ist lukrativ. Eine kürzlich vorgelegte Anklageschrift weist darauf hin, dass Jeanson James Ancheta, ein überführter Botnetz-Betreiber, für 1.000 infizierte Computer jeweils 150 Dollar erhalten hat.

Die Studie hebt außerdem die Unsicherheit bei Endanwendern und Händlern bzgl. der Spy- und Adware-Thematik hervor. Ebenso unklar sind die fließenden Grenzen zwischen Schadcode, unerwünschten Programmen und unschädlichen Anwendungen.

Weitere Informationen über Adware, Spyware und die von McAfee als am wichtigsten eingestuften potentiell unerwünschten Programme finden sich im McAfee Threat Center unter http://www.mcafee.com/us/treat_center/default.asp.



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