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03.08.2006 11:37:11 / newsbyteNews |
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Das Leibniz-Rechenzentrum (LRZ) in Garching bei München hat seinen neuen, auf der Server-Plattform ´SGI Altix 4700´ basierenden Bundeshöchstleistungsrechner in erster Ausbaustufe in Betrieb genommen. Der Superrechner, der mit seinen zunächst 4,096 Prozessoren und einem einheitlich adressierbaren Hauptspeicher von 17 TB Größe eine europaweit einzigartige Ressource darstellt und Forschern und Wissenschaftlern in Bayern, Deutschland und darüber hinaus quantitativ wie auch qualitativ neue Möglichkeiten des Supercomputings schafft, wurde von SGIs CEO Dennis McKenna offiziell übergeben.
Die Übergabe erfolgte am 21.07. im Rahmen einer feierlichen Einweihung des neuen Rechenzentrums in Garching - in Gegenwart der Bundesministerin für Bildung und Forschung, des Bayerischen Ministerpräsidenten sowie des bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Die Investitionskosten für den neuen Nationalen Höchstleistungsrechner liegen insgesamt bei 38 Millionen Euro.
Das SGI-System wird dem LRZ erlauben, die akademische Nutzergemeinde bei den immer anspruchvolleren und zahlreicheren Simulationsproblemen in Physik und Astrophysik, Materialforschung, Strömungsdynamik, Chemie, Geo- und Biowissenschaften auch in Zukunft mit schneller State-of-the-art-Technologie und ausreichender Kapazität zu unterstützen. Gleichzeitig erschließt die SGI-Lösung Möglichkeiten, um verstärkt auch Nutzer aus anderen aufstrebenden Bereichen wie den LifeSciences auf die Simulationsplattform zu führen. Mit dem Altix-Superrechner wird das LRZ insbesondere auch die internationale Konkurrenzfähigkeit beim wissenschaftlichen Höchstleistungsrechnen weiter ausbauen.
Prof. Dr. H-G. Hegering, Vorsitzender des Direktoriums des LRZ: "Der neue Höchstleistungsrechner des LRZ hebt sich innerhalb der bisherigen Landschaft deutlich ab - in seiner Architektur, seiner vielseitigen Einsatzfähigkeit und seiner anwenderorientierten Leistungsfähigkeit. Er wird die Innovationskraft der Region stärken, das Angebot innerhalb der deutschland-weit verfügbaren Spitzenleistung ergänzen und uns letztlich erlauben, mit einem differenzierenden Konzept in den Wettbewerb um einen Europäischen Höchstleistungsrechner zu gehen." .
Dennis McKenna: "Es freut mich, ein System zu übergeben, das eines der weltweit leistungsfähigsten ist. Nicht nur in theoretischen Zahlen gemessen, sondern insbesondere in der erzielbaren Produktivität. SGI ist der Forschung und Wissenschaft in hohem Maße verpflichtet - und die Maßstäbe, die uns bei der Entwicklung fortgeschrittenster Technologie für diese Nutzerkreise leiten, sind ´Time-to-Result´, ´Time-to-Solution´, ´Time-to-Innovation´. Die SGI-Plattform soll helfen, beim Ringen um Ergebnisse und Erkenntnisse, um Innovationen und Durchbrüche schnelle, effiziente Wege zu beschreiten. SGI wünscht dem LRZ und seiner herausfordernden Science-Community viel Erfolg."
Investition in Anwendungsleistung und Einsatzflexibilität
In der jetzigen Ausbaustufe mit 4,096 Intel®Itanium®2-Madison9M-Prozessoren (Clock-Rate 1.6 GHz) bietet der Altix-Supercomputer eine theoretische Peakleistung von rund 26 TeraFlops (die 2007 in Stufe 2 auf der Basis neuester Itanium-Dual-Core-Technologie auf über 60 TeraFlops anwachsen soll).
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