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02.08.2006 06:18:21 / newsbyteNews |
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Das wollten wir von Journalisten wissen, die sich mit IT- und Technikthemen beschäftigen.
„Schreiben Sie „User“ oder „Anwender“, „Best-Practices“ oder „bewährte Methoden“? Werfen Sie Pressemeldungen manchmal nach den ersten drei Sätzen in den Müll, weil die Übersetzung einfach unerträglich ist? Haben Sie schon einmal das englische Original aus dem Internet herausgesucht, weil der deutsche Text einfach unverständlich war?“
„JAAAAAAAAAAAAA, endlich merkt mal jemand was!“, war die eindeutige Reaktion auf diese Fragen.
Die Flut an solchen oder ähnlichen Bemerkungen hat uns überrascht, der Leidensdruck ist offensichtlich noch höher als wir dachten. Knapp hundert Kollegen haben die Umfrage beantwortet und uns außerdem mit Anekdoten und Stilblüten aus dem journalistischen Alltag erfreut.
Das Ergebnis: Redakteure wünschen sich, dass möglichst viele Begriffe in lesbares Deutsch übersetzt werden, außer wenn die Übersetzung zu Missverständnissen führt. Je technischer der Redakteur desto größer ist aber auch die Angst vor Fehlübersetzungen und der Aufruf, die Fachtermini im Original zu belassen. Für Newsredakteure gilt ebenfalls: "Lieber schnell als Deutsch!"
Als besonders übersetzungsresistent erweisen sich Begriffe wie "Compliance", die korrekt nur mit langen Erläuterungen ins Deutsche zu übertragen sind.
Superlative und Begriffe wie „Weltmarktführer“, „unübertroffen“, „optimieren“ und „pro-aktiv“ möchten die Redakteure möglichst gar nicht lesen – egal in welcher Sprache.
Die Anekdoten und zeigen aber auch: für Marketing ist und bleibt das Englische einfach unschlagbar, denn wie sonst kommt man von einem Drucker ohne Papier-Auffangvorrichtung auf „Paper is gravity-collected at floor level“?
Details zur Umfrage und deren Ergebnissen finden Sie unter http://www.gcpr.net/1/Umfrage.php
Wibke Sonderkamp, GlobalCom PR-Network GmbH
Nicola Schmidt, BitsundBites - Redaktionsbüro
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