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19.07.2006 20:43:26 / newsbyteNews |
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Der weltweit führende IT-Servicedienstleister International Business Machines kann im vergangenen zweiten Quartal 2006 mit einem Gewinnanstieg aufwarten, obwohl sich die Umsätze leicht rückläufig entwickelten.
Für das vergangene Juniquartal meldet IBM einen Umsatz von - 21,9 Mrd. US-Dollar, was einem Rückgang von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Servicegeschäft verbuche dabei einen Umsatzrückgang von einem Prozent auf 11,9 Mrd. Dollar. Die Hardware-Erlöse konnten um drei Prozent auf 5,1 Mrd. Dollar gesteigert werden, während die Mainframe-Erlöse um sieben Prozent anzogen.
Insgesamt konnte IBM seinen Nettogewinn auf 2,02 Mrd. Dollar oder 1,30 Dollar je Aktie steigern, nach einem Plus von 1,83 Mrd. Dollar oder 1,12 Dollar je Aktie im Jahr vorher.
Im Vorjahresergebnis war jedoch ein Monat des PC-Geschäfts inkludiert, welches inzwischen an die chinesische Lenovo Group verkauft wurde. Ausgenommen dieser Zahlen ergibt sich für das Vorjahr ein Umsatz von 21,7 Mrd. Dollar sowie ein Nettogewinn von 1,85 Mrd. Dollar oder 1,14 Mrd. Dollar.
Mit den vorgelegten Zahlen konnte IBM gleichzeitig auch die Gewinnerwartungen der Analysten leicht übertreffen. An der Wall Street hatte man im Vorfeld mit Einnahmen von 21,9 Mrd. Dollar sowie mit einem Nettogewinn von 1,29 Dollar je Aktie kalkuliert.
IBMs Servicedivision konnte im jüngsten Quartal neue Kontrakte im Wert von 9,6 Mrd. Dollar abschließen. Dennoch zeigte sich IBM-Finanzchef Mark Loughridge nicht vollständig zufrieden mit dem Geschäftsverlauf im jüngsten Quartal. Insbesondere die Service- und Hardware-Division hätten sich nicht nach den Erwartungen entwickelt, so der IBM-Manager. (ami)
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