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Achtung vor YouTube - Angeboten, es könnte Kosten geben

Vor dem Upload bei YouTube sollte man das Kleingedruckte lesen

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19.07.2006 14:29:53 / newsbyteNews


Wer Videos bei youtube.com einstellt, muss akzeptieren, dass die Seitenbetreiber mit den Inhalten Geschäfte machen dürfen. Kritiker dokumentieren, welche Folgen das haben könnte.

Youtube erlaubt Nutzern selbst erstellte Videos ins Internet zu stellen und sie damit für andere abrufbar zu machen. "Die neuen Geschäftsbedingungen erlauben es ihnen, alles zu verkaufen, was du hochgeladen hast", warnt Eliot Van Buskirk im Wired-Blog.

Grund ist ein Passus in Abschnitt 5.B der Nutzungsbedingungen, der sich übersetzt wie folgt liest: "[...] durch die Übermittlung von Inhalten an YouTube räumen Sie YouTube eine weltweite, nicht-exklusive, unentgeltliche, unterlizensierbare, übertragbare Lizenz ein, die es YouTube erlaubt, das Material zu nutzen, zu reproduzieren, zu vertreiben, anzubieten und Auszüge zu erstellen in Verbindung mit der youtube-Website und den Firmen von YouTube und deren Nachfolgern [...] in allen Medienformaten und über alle Verbreitungswege."

Für eine unbekannte Band könnte der Bandwurmsatz etwa bedeuten, dass ihr Video oder der zugehörige Song von der Website nach eigenem Gutdünken vermarktet werden könnte - etwa, indem YouTube selbst CDs herstellt oder den Song für eine Werbekampagne zur Verfügung stellt. Sollte YouTube irgendwann aufgekauft werden, könnte das für den Erwerber interessant werden: Auf ihn gehen dann alle Vermarktungsrechte über.

Auch wegen Urheberrechts-Verletzungen seiner User steht YouTube einmal mehr in der Kritik. In der vergangenen Woche reichte der Journalist Robert Tur Klage gegen das Portal ein, weil sich unter den Inhalten auch ein Video findet, das die Misshandlung eines Schwarzen während der Rassenkrawalle in Los Angeles 1992 zeigt. Tur fordert für jede Urheberrechts-Verletzung eine Summe von 150.000 Dollar und will, dass YouTube dafür sorgt, dass solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr vorkommen. (Netzeitung.de)



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