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17.07.2006 23:18:42 / newsbyteNews |
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Nach dem großen Erfolg des "Schiff Simulators" legt der Mönchengladbacher Publisher astragon nun nach. Die "Schiff Simulator Platin-Edition 2006" bietet viele neue Funktionen an, die von allen Süß- und Salzwasser-Hobbykapitänen schon lange eingefordert wurden.
Haben Sie schon einmal versucht, bei einer nebligen Sicht von unter 15 Metern die schmale Einfahrt in einen Hafen zu treffen? Mit dem eigenen Schiffsbug? Und das vielleicht noch bei Windstärke 10? Die in der "Schiff Simulator Platin-Edition 2006" endlich vorhandenen Wettereffekte verleihen der Simulation noch einmal einen wesentlich realistischeren Touch und verlangen erhöhte Aufmerksamkeit vom Kapitän. Widrige Wetterbedingungen wie Regen, Nebel oder Wind können dem Skipper das ordnungsgemäße Führen seines Schiffes erheblich erschweren.
Dem ambitionierten Freizeitkapitän sei an dieser Stelle gleich geraten, Schwimmwesten mit an Bord zu nehmen, denn jetzt kann er nicht mehr ohne Rücksicht auf Verluste einfach drauflos schippern. Wer sein Schiff oder Boot bei planlosen Manövrierversuchen entsprechend stark beschädigt, sollte sich schon einmal mit dem Morsealphabet vertraut machen, denn er muss damit rechnen, im virtuellen Meer zu sinken. Das ist nix für Weicheier oder Schönwetterkommandanten. Aber wenigstens die Titanic hat ja bereits Routine im Untergehen.
Mit dem Speedboat unterwegs
Doch die Simulation soll ja interessanter werden und nicht nur schwieriger. Deshalb kann der Anwender nun auch beliebig viele Personen in der Szenerie platzieren, die bisher ohne diese Möglichkeit etwas leblos wirkte. Die Personen sehen, die auf dem eigenen Schiff transportiert werden - das hat schon etwas. Und endlich gibt es auch im Hafen ein Empfangskommando.
Im "Schiff Simulator Platin-Edition 2006" kommen nun auch alle Geschwindigkeitsfanatiker auf ihre Kosten, die den Diesel nicht nur im Schiffstank, sondern auch in den Adern haben. Das neu verfügbare Speedboat geht ab wie Schmitz’ Katze - nur eben ein bisschen nasser. Das ist Arcade-Feeling für die Raser unter den Kapitänsanwärtern.
Doch Obacht: "Der 7. Sinn" für die Schifffahrt weist an dieser Stelle ausdrücklich darauf hin, dass nun auch dynamischer Schiffsverkehr im neu aufgelegten "Schiff Simulator" herrscht. Also muss der Kapitän rechts vor links beachten, sonst brettert ihm vielleicht ein Frachter mit 40.000 Bruttoregistertonnen mitten in die kleine Jolle hinein. Mal ehrlich: Da bleibt dann nicht mehr viel übrig.
Die verbesserte Kollisionsabfrage steigert die Realitätsnähe dieser Simulation nämlich so, dass - wie im wahren Leben - die gesteuerten Kähne beim Zusammenstoß mit anderen beweglichen oder unbeweglichen Objekten entsprechend dem Aufprall beschädigt werden. Und der Aufprall auf die Hafenmauer kann eine hübsche Yacht ganz ordentlich in Schwierigkeiten bringen.
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