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12.07.2006 08:11:47 / newsbyteNews |
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Vor der geplanten milliardenschweren Fusion mit dem französischen Telekomausrüster Alcatel wartet Noch-Wettbewerber Lucent mit schwachen Quartalszahlen auf. Der US-Konzern geht davon aus, dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von 2,34 auf 2,04 Mrd. Dollar zurückgegangen ist. Der Gewinn brach nach den vorläufigen Ergebnissen für die vergangenen drei Monate von sieben auf zwei Cent je Aktie ein.
Für die satten Rückgänge machte Lucent den schwachen Absatz in Nordamerika sowie niedrigere Umsätze in China verantwortlich. Vor allem das Drahtlos-Geschäft in Nordamerika sei von einem Rückgang der Ausgaben für einige der Mobilfunk-Lösungen des Konzerns beeinflusst worden, meint Lucent-Chefin Patricia Russo. Alcatel rechnet dagegen für das abgelaufene zweite Quartal mit einem Umsatzplus von 7,5 Prozent auf 3,38 Mrd. Euro und bewegt sich damit innerhalb der eigenen Erwartungen. Die operative Marge soll sich vorläufigen Berechnungen zufolge auf acht Prozent belaufen. Genauere Details werden am 27. Juli veröffentlicht.
Darüber hinaus bekräftigten Alcatel und Lucent heute, Dienstag, den Fahrplan für ihren geplanten Zusammenschluss (pressetext berichtete: http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=060403021 ). Mit einem Abschluss der elf Mrd. Euro schweren Megafusion wird zum Ende des Jahres gerechnet. Insgesamt wollen die Konzerne in den kommenden drei Jahren 1,4 Mrd. Euro an Vorsteuersynergien realisieren. Allerdings sollen dem Deal weltweit rund 9.000 Stellen zum Opfer fallen. In Österreich bleiben die Alcatel-Mitarbeiter aber wohl von Stellenstreichungen verschont. "Die Fusion hat keinerlei Auswirkungen auf Alcatel Austria", so Franz Hofbauer, Generaldirektor von Alcatel Austria, auf Anfrage von pressetext. (pressetext)
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