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T-Systems setzt neue Maßstäbe beim Übertragen der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft

Ein Milliardenpublikum verfolgte am Sonntagabend den entscheidenden Treffer zum Sieg der "Squadra Azzura". Kein anderes Ereignis bannte bislang so viele Menschen vor die Fernsehschirme.

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11.07.2006 15:36:46 / newsbyteNews


Ein Milliardenpublikum verfolgte am Sonntagabend den entscheidenden Treffer zum Sieg der "Squadra Azzura". Kein anderes Ereignis bannte bislang so viele Menschen vor die Fernsehschirme. Aber auch technisch war die FIFA WM 2006TM eine erfolgreiche Premiere für den Fernsehstandard HDTV und Handy-TV. Die Deutsche Telekom verantwortete drei Viertel aller Services rund um die Informations- und Kommunikationstechnologie - Hauptauftragnehmer für diese Leistungen war die Telekom-Tochter T-Systems.

Francis Tellier, CEO von Host Broadcast Services, Tochter der Infront Sports & Media, lobte die Zusammenarbeit: "Mit T-Systems haben wir einen Partner gewählt, der unsere hohen Anforderungen komplett erfüllte. Bereits von Anfang an gab es eine Zusammenarbeit, die von außergewöhnlichem gegenseitigen Vertrauen geprägt war. Die reibungslosen Übertragungen der Bilder dieses Events an unsere internationalen Broadcaster erfolgte auf einem ungewöhnlich hohen Standard."

Helmut Egenbauer, Sprecher der Geschäftsleitung Media&Broadcast bei T-Systems, ergänzte: "Ressourcen, Verfügbarkeit und Qualität für das nationale und internationale Übertragen der Spiele via Kabel sowie Satellit haben überzeugt und weltweit unseren hohen Standard bewiesen. Mit der Fußballweltmeisterschaft setzen wir neue Maßstäbe für Eventübertragungen."

T-Systems hat im Auftrag von Host Broadcast Services (HBS) die Spiele erstmals komplett im hoch auflösenden HDTV-Format übertragen. In den Genuss der neuen Bildqualität kamen Fernsehzuschauer in den USA und Asien sowie Kunden des deutschen Bezahlfernsehens Premiere. Ebenso ein Novum in der WM-Geschichte: Handy-Besitzer konnten die Spiele von unterwegs auf ihrem Mobiltelefon verfolgen. Dreh- und Angelpunkt der TV-Übertragungen war das Internationale Sendezentrum in München-Riem. Dort bereiteten 100 Mitarbeiter von Media&Broadcast, der Mediensparte von T-Systems, die Bild- und Tonsignale aus den zwölf FIFA WM-Stadien für über 500 Rundfunkanstalten und Medienkunden in 206 Ländern auf. Bis zu 50 Kameras pro Stadion filmten zum ersten Mal in HDTV-Qualität. Mit diesen Livebildern versorgte die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom auch die meisten öffentlichen Großleinwände: So erlebten hunderttausende Zuschauer den Kampf um den FIFA WM-Pokal unter freiem Himmel.

High-tech für ein Weltereignis

Die Dienstleistungen von T-Systems beschränkten sich nicht nur auf Fernsehbilder. Die Geschäftskundensparte der Deutschen Telekom hat ein Hochgeschwindigkeitsnetz betrieben, das alle Stadien und FIFA-Standorte verband, testete Software auf Herz und Nieren und verantwortete die reibungslose Kommunikation bis zum Finale in Berlin: ob Mobilfunkstandards wie GPRS oder UMTS, Internettelefonie, der digitale Bündelfunk Tetra oder kabellosen lokalen Netzwerke, über die sich Zuschauer in und um die Stadien ins Internet einwählten. Darüber hinaus sorgte T-Systems für den Betrieb von Verkehrsmanagement- und Leitsystemen in verschiedenen Städten sowie elektronische Zugangssysteme. Rund 15.000 Medienvertreter nutzten schnelle Internet-Anschlüsse der Telekom-Tochter auf den Pressetribünen sowie 30.000 ISDN-Telefonanschlüsse in Studios und weiteren Medienbereichen.




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