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07.07.2006 13:50:07 / newsbyteNews |
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Mit der Teileröffnung der Westumfahrung Zürich nahm auch das von Steria entwickelte und implementierte übergeordnete Verkehrsleitsystem des Kantons Zürich seinen Betrieb auf. Es ist eine hochverfügbare Intranet-Lösung, basierend auf Webservices und J2EE-Applikationen, und wurde in der Schweiz entwickelt.
Mit der Eröffnung der Umfahrung Birmensdorf nahm das von Steria entwickelte übergeordnete Verkehrsleitsystem (UeLS) seinen Betrieb auf. Es dient der Kantonspolizei und dem Tiefbauamt, Abteilung verkehrstechnische Anlagen, zur zentralen Überwachung des Verkehrs sowie der elektromechanischen und sicherheitstechnischen Anlagen der Nationalstrassen im Kanton Zürich und informiert bei betrieblichen (Unfälle, Brand) und technischen Ereignissen (Systemstörungen, Systemausfälle) das zuständige Personal. Pro Objekt, mit der Westumfahrung die Tunnels Eggrain und Hafnerberg, werden bis zu 15 sogenannte Fakultäten ins System eingebunden; unter anderem Notrufanlagen, Beleuchtung, Lüftung, Brandmeldeanlagen, Tunnelverkehrsregelung etc. Bis 2010 werden während des laufenden Betriebs insgesamt 30 Objekte, unter anderem die Tunnels Gubrist, Milchbuck und Schöneich, ins Leitsystem integriert.
Das UeLS ist eine hochverfügbare Intranet-Lösung, basierend auf Webservices und J2EE-Applikationen. Sie wurde von Steria zu 100 Prozent in der Schweiz entwickelt. Bedient wird es während sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr in der Verkehrsleitzentrale Zürich sowie in der Betriebsleitzentrale des kantonalen Tiefbauamtes in Urdorf. Bis zu 100 Meldungen kann das hochperformante System pro Sekunde verarbeiten; Meldungen werden den Mitarbeitenden spätestens nach einer Sekunde angezeigt.
Die Architektur des Leitsystems ist hierarchisch aufgebaut und kaskadiert von der obersten Ebene (Strategiesysteme) bis zu den Bereichsrechnern (diverse Prozesssteuerungen) in den Objekten. Die UeLS-Leitrechner (zwei redundante Leitrechner in der Verkehrs- und in der Betriebsleitzentrale Urdorf) stellen neben der Bedienoberfläche auch das Datenmanagement über die Knoten- (in der Regel ein Knotenrechner pro Objekt) zu den Bereichsrechnern sicher. Diese rund 200 Bereichsrechner können auch autonom, also unabhängig vom Leitsystem, arbeiten. Sie haben einerseits die Verkehrssteuerung zur Aufgabe, überwachen aber gleichzeitig auch die technische Verfügbarkeit von Anlagen wie beispielsweise Notrufsäulen oder Brandmeldern. So wird technisch gesehen die höchste Sicherheit gewährleistet.
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