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Datum: |
05.07.2006 07:59:05 / newsbyteNews |
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Der Preisverfall im Bereich Hardware wird den Konsumenten zwar entgegenkommen, den Investoren jedoch unter Umständen erheblich schaden.
Das Marktforschungsunternehmen Gartner erwartet, dass die Nachfrage nach PCs in den USA im dritten Quartal dieses Jahres um etwa 1,5 Prozent fallen wird. Obwohl die Nachfrage nach Notebooks weiterhin stark bliebe, werde vor allem der Wunsch nach Desktop-PCs deutlich sinken. Die starke Notebook-Nachfrage könne den Rückgang im Bereich Desktop-Computer dabei nicht vollständig abfedern. Besonders auf große Computerhersteller wie Dell Inc. oder Hewlett-Packard Co. werde ein harter Kampf um Marktanteile zukommen.
Da die PC-Nachfrage als Indikator für das Halbleitergeschäft gilt, müssen auch US-amerikanische Halbleiterproduzenten mit anhaltendem Preiskrieg rechnen. Die Nachfrage nach PC-Komponenten sei schon im zweiten Quartal dieses Jahres schwächer als normal gewesen. Vor allem große Hersteller wie Intel und Advanced Micro Devices Inc. werden sich daher einem Preiskampf wohl nicht entziehen können. So senkte Intel erst kürzlich die Preise für viele Mikroprozessoren um 50 bis 60 Prozent. Gartner zufolge scheine auch AMD die Preise senken zu wollen, um mit Intel mithalten zu können.
Im Bereich Internet sähen die Aussichten für das zweite Halbjahr 2006 schon besser aus. Werbetreibende würden sich weiterhin zunehmend stärker auf das Web konzentrieren, statt in Werbung in Printmedien zu investieren. Unternehmen wie Google Inc. und Yahoo! hätten somit in naher Zukunft wenig zu befürchten.
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