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04.07.2006 19:07:23 / newsbyteNews |
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Die Diplomfeier für die jungen Informatiker war für alle Beteiligten ein Höhepunkt. 91,5 % der 106 Lehrlinge konnten im Aargau den eidg. Fähigkeitsausweis des Informatikers in Empfang nehmen, was auch gebührend geehrt wurde. Den frisch gebackenen Berufsleuten steht eine grosse Zukunft bevor – den Besten sogar die Teilnahme an der Berufsweltmeisterschaft in Japan.
99 Absolventen und 7 Absolventinnen inklusive Familien und Lehrer füllten das Auditorium der Fachhochschule Nordwestschweiz in Windisch. Nach dem 10jährigen Jubiläum der Aargauer Informatikausbildung im 2005 moderierte Hakan Erci, Vorstandsmitglied des Schweizer Verbandes für Informatik-Berufsausbildung (SVIB) am Samstag, 1. Juli die Diplomfeier und konnte erneut ein grosses Interesse der Jugendlichen an dieser Ausbildung ausmachen. Dr. Andreas Rüegg als Präsident der Aargauischen Lehrmeistervereinigung Informatik AG-I verwies auf die gute Ausgangslage der frisch diplomierten Berufsleute, die sie beim derzeitigen wirtschaftlichen Aufschwung hätten. Vielerorts werde schon von mangelnden Informatik-Fachkräften gemunkelt. „Und auch nächstes Jahr wollen wir nach den Schweizer Berufsmeisterschaften in der Disziplin Informatik wiederum eine Person unterstützen (auch finanziell), die die Schweiz an den Weltmeisterschaften in Japan vertreten kann. Bereits im 2005 hat sich ein Aargauer Informatiker für die Schweiz in Helsinki bestens geschlagen“, so Rüegg weiter.
Modulare Informatiker-Ausbildung gehört die Zukunft
Chef-Experte Daniel Heuberger konnte 97 der 106 Absolventen zu ihrem Erfolg gratulieren und entsprechend den eidg. Fähigkeitsausweis aushändigen. Die drei Besten der konventionellen sowie der neuen modularen Ausbildung konnten neben dem Diplom auch Präsente und jubelnden Applaus entgegennehmen. Mario Konrad mit 5,6 und Matthias Cuel mit 5,7 erreichten im modularen bzw. im konventionellen Lehrgang die Bestnoten. „Auch im 11. Jahr der Aargauer Informatikerausbildung dürfen wir einen nochmals verbesserten Notendurchschnitt von 5,02 (letztes Jahr 5,0) verzeichnen. Erneut hat dieses Jahr eine grosse Anzahl Jugendlicher die zukunftsträchtige Ausbildung gewählt“, so Heuberger weiter. Die Absolventen wurden an der offiziellen Berufsschule, der Badener IT-School oder bei privaten Lehrinstituten wie Limania oder der Zürcher IBZ ausgebildet.
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