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14.06.2006 20:39:41 / newsbyteNews |
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In kaum einem Land werden prozentual so viele Fussballspiele verkauft wie in der Schweiz. Zusätzlich hat die Fussball-WM jetzt positive Impulse auf das Geschäft: In den letzten sechs Wochen stieg die Zahl der verkauften Fussballgames um rund 150%.
In fast allen Game-Charts stehen sie zurzeit zuoberst: Fussball-Games. Die Begeisterung für das runde
Leder schwappt in regelmässigen Abständen auch auf die E-Games-Branche über und führt zu
steigenden Absatzzahlen: In den letzten sechs Wochen stiegen diese um rund 150%. Kein anderer
Sportanlass hat derart grossen Einfluss auf die Game-Verkäufe. In diesen Tagen können Gamer wieder
in unterschiedlichen Versionen von Fussballspielen ihren Idolen nacheifern – sei es als Team-Manager
seine eigene Mannschaft zusammenstellen und die Champions League gewinnen, an der Seite von
Thierry Henry Weltmeister werden oder zusammen mit Ronaldinho in Hinterhöfen mit mannigfaltigen
Tricks für Erstaunen sorgen. So ist das Spiel „FIFA 2006 World Cup“ bei den meisten Plattformen in den
Top Ten der Spielecharts. Fussballspiele sind jedoch das ganze Jahr hindurch äusserst beliebt und
machen in der Schweiz den grössten Teil der verkauften Sportspiele aus.
Auch reale Fussballstars wie Daniel Gygax lassen sich vom virtuellen Fussballfieber packen und nehmen
ihre Spielkonsole gar mit an die WM in Deutschland. Solche Bezugspersonen aus dem realen
Fussballleben seien enorm wichtig, sagt Nelly Kind von ABC Software, dem Importeur von Electronic
Arts: „Games sind keine Nischenprodukte mehr, heute spielt die ganze Bevölkerung. Und wenn man
weiss, dass berühmte Sportler auch begeisterte Gamer sind, verstärkt das die Akzeptanz eines Spiels
zusätzlich. Die emotionale Bindung zum Sport selbst, zum Sportler und schlussendlich auch zum Game
ist sehr wichtig.“ Deshalb werden auf Seiten der Industrie gezielt Budgets für die WM geplant,
Wettbewerbsgewinner werden sogar nach Dubai geflogen, um da an einem Fussballspiel teilzunehmen.
Die Schweizer lassen sich vom virtuellen Fussball-Fieber regelrecht begeistern: In kaum einem anderen
Land werden prozentual so viele Fussballspiele verkauft.
Die SIEA vereinigt die führenden Hersteller und Verleger von Unterhaltungssoftware – darunter die Plattformhalter Sony Computer Entertainment (PlayStation), Microsoft (Xbox) und Nintendo sowie die offiziellen Schweizer Niederlassungen der Softwarefirmen ABC Software GmbH (Vertrieb von Codemasters, Electronic Arts, Sega, Vivendi u.a.) UBI Soft (UBI Games SA), Atari (Gamecity GmbH) und Koch Media (Koch Media AG). Die SIEA engagiert sich für die gesellschaftliche Akzeptanz von Computer- und Videospielen und setzt sich mit branchenrelevanten Themen wie Jugendschutz und Bekämpfung der Software-Piraterie auseinander.
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