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20.05.2006 08:00:50 / newsbyteNews |
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Im Rahmen des «School Security Day» vermittelte die Initiative «security4kids» gestern über 2500 Schulkindern in 40 Schulen schweizweit grundlegende Regeln für ein sicheres Verhalten im Internet. Der Aktionstag fand im Umfeld des ersten «Swiss Security Day» der Stiftung InfoSurance statt.
Die Aktion erreichte über 2500 Schulkinder an 40 Primarschulen in der französischen und deutschen Schweiz. Über 80 «Sicherheitsagenten» klärten über Chancen und Risiken im Umgang mit dem Internet auf. Zudem wurden am Abend an Elternabenden und zwei grösseren öffentlichen Veranstaltungen in Zürich und Lausanne auch die Eltern aktiv informiert. Dabei stiess der School Security Day sowohl bei Schülerinnen und Schülern wie auch bei den Eltern auf grosses Interesse. Diese positive Bilanz zogen die Verantwortlichen von security4kids gestern an einer Pressekonferenz im Stadtzürcher Schulhaus am Schanzengraben. Bundeskanzlerin Annemarie Huber-Hotz, in ihrer Funktion oberste Verantwortliche für den Datenschutz in der Schweiz, begrüsste in ihrer Ansprache an die Medien ausdrücklich das Engagement der privaten Organisationen, die den Aktionstag durchgeführt hatten. Security4kids ist ein Gemeinschaftsprojekt von Microsoft, Credit Suisse, Symantec und MSN und wird von Institutionen aus dem Schul- und Bildungsbereich sowie weiteren staatlichen Stellen unterstützt. Die Website der Initiative verzeichnete seit Mitte Dezember 2005 über 25 000 Besucher.
Karolina Frischkopf von der Organisation Kinderschutz Schweiz wies darauf hin, das für den Schutz von Kindern vor den Gefahren, die im Internet lauern, ein klarer Bedarf vorhanden sei. Dies bestätige sich in der Beratungstätigkeit ihrer Organisation. «Kinder pflegen einen viel direkteren Umgang mit dem Internet als Erwachsene, die noch ohne das Web aufgewachsen sind», erklärte Karolina Frischkopf. «Das Internet gehört zum Alltag der Kinder und die Eltern sind daher gefordert, daran Anteil zu nehmen und ihre Kinder so weit als möglich und nötig zu begleiten.»
Roger Halbheer, Sicherheitsexperte von Microsoft, wies auf die weit verbreitete Nutzung des Internets unter Schulkindern hin. «90 Prozent der Schülerinnen und Schüler einer Mittelstufenklasse surfen im Netz, chatten und nutzen E-Mail.» Entscheidend sei darum, zwischen Kindern, Eltern und Lehrpersonen eine regelmässige Diskussion über Chancen und Risiken dieser Technologien in Gang zu halten. «Deshalb lautet die erste und wichtigste Verhaltensregel für Kinder und Eltern ‹Interneterfahrungen teilen!› »
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