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27.04.2006 13:42:42 / newsbyteNews |
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Der Telecom-Markt ist auch im Jahr 2005 nicht stehen geblieben – der Wandel ist die Konstante. Der Mobilfunkmarkt wird durch verschiedene neue Markteintreter belebt, die Breitbandanschlüsse nehmen weiterhin stark zu, immer neue Technologien erscheinen am Horizont und auch die Entwicklung in Richtung «Konvergenz» schreitet in Siebenmeilenstiefeln voran.
Gerade in einem so dynamischen Umfeld ist es für die Konsumentinnen und Konsumenten wichtig zu wissen, dass die Grundversorgung in der ganzen Schweiz gewährleistet ist. Bei den Telefonkabinen, die zur Grundversorgung gehören, wird auf Beschluss der ComCom die Zugänglichkeit für Behinderte mit baulichen Massnahmen schrittweise verbessert.
Obwohl der Mobilfunkmarkt nicht mehr so stürmisch zulegt wie in den Vorjahren, bleibt er ein zentraler Wachstumsmotor für die Telecom-Branche. Alle drei nationalen GSM-Anbieter konnten auch im Jahr 2005 neue Kunden dazugewinnen. Die Marktdurchdringung mit Mobilfunkgeräten stieg ebenfalls weiter an und lag Ende 2005 bei 91%. Damit liegt die Schweiz im Vergleich mit den EU-Staaten im Mittelfeld.
Die Senkung der Mobilterminierungsgebühren durch Swisscom im Juni 2005 und durch sunrise im September hat die Preise im Mobilfunk ebenso ins Rutschen gebracht wie eine ganze Reihe von neuen Markteintritten und Partnerschaften:
- Tele2 hat in der Agglomeration Zürich ihr erstes City-Netz lanciert.
- Die beiden grössten schweizerischen Detailhändler sind mit Prepaid-Angeboten angetreten (Migros dank einer Partnerschaft mit Swisscom, Coop in Zusammenarbeit mit Orange).
- TDC Switzerland (Sunrise) hat die Marke «Yallo» ins Leben gerufen.
- Mobilzone wird auf der Basis des GSM-Netzes von Orange Prepaid- und Postpaid-Angebote machen.
- Cablecom wird mit einem bereits lancierten Prepaid-Produkt zum ersten «Quadruple Player» in der Schweiz.
Nachdem Sunrise nun auch noch je ein National Roaming-Abkommen mit Tele2 und In&Phone bekannt gegeben hat, ist ein lebhaftes Mobilfunkjahr 2006 zu erwarten.
Die UMTS-Konzessionäre Orange, Sunrise und Swisscom Mobile haben die Versorgungspflicht von 50% der Bevölkerung per 31. Dezember 2004 erfüllt. Gegen 3G Mobile wurde ein Aufsichtsverfahren eröffnet, weil sie diese Auflage nicht erfüllt hat. Die ComCom hat am 13. April 2006 entschieden, 3G Mobile (Telefonica) ihre UMTS-Konzession zu entziehen.
Die ComCom hat Ende November 2005 die Ausschreibung von drei neuen Broadband Wireless Access-Konzessionen im Frequenzbereich 3.41-3.6 GHz eröffnet. Nach einer Überprüfung der Bewerbungen ist vorgesehen, die Konzessionen im zweiten Quartal 2006 zu versteigern.
Der Breitbandmarkt in der Schweiz wächst weiter. Die Marktdurchdringung mit ADSL- und CATV-Anschlüssen erreichte Mitte 2005 schliesslich 20,3%. Mit fast 1,5 Millionen Breitband-Internetanschlüssen bei einer Bevölkerung von 7,4 Millionen gehört die Schweiz weiterhin zu den dynamischsten Ländern in diesem Bereich.
Bei den verwendeten Zugangstechnologien bestätigte sich 2005 der bereits zuvor beobachtete Entwicklungstrend. Die Zahl der ADSL-Anschlüsse nahm deutlich stärker zu als die Internetanschlüsse übers TV-Kabel. Insgesamt haben sich aber die Breitbandangebote im Jahr 2005 kaum verändert. Die von Swisscom Fixnet Anfang Januar 2006 angekündigte Erhöhung der ADSL-Bandbreiten lässt auf ein dynamischeres Jahr 2006 schliessen.
Der ganze Bericht ist auf dem bereitgestellten Link einsehbar.
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