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24.04.2006 17:30:07 / newsbyteNews |
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Das Consulting-Unternehmen Arcondis AG hat seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2005 (Ende: 31.12.2005) im Vergleich zum Vorjahr um 28,6 Prozent gesteigert. Das Unternehmen erwirtschaftete 2005 mit Beratungsprojekten insgesamt 2,7 Millionen Schweizer Franken (Vorjahr: 2,1 Mio.). Gleichzeitig stieg die Umsatzrendite auf 15 Prozent (Vorjahr: 10 Prozent).
Deutlich zum Wachstum beigetragen haben Beratungsprojekte, bei denen es um die Übereinstimmung von Geschäftsprozessen mit regulatorischen Rahmenbedingungen geht. Zu nennen sind hier insbesondere der Sarbanes Oxley Act und GxP (Good Laboratory/Clinical/Manufacturing Practices). Erstere betrifft das Finanzwesen, letztere die Herstellungsprozesse von Pharma-Unternehmen. Arcondis entwickelt und implementiert Rahmenkonzepte und IT-Strategien, welche die Übereinstimmung mit diesen Regeln sicherstellen. Mit solchen Projekten erwirtschaftete Arcondis rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes.
Der restliche Umsatz verteilte sich wie folgt: 10 Prozent trug die 2005 neu gegründete Geschäftseinheit Pharma Business Consulting bei, 20 Prozent entfielen auf das IT Service Management und 30 Prozent auf die Computer-System-Validierung. Dazu Arcondis-Geschäftsführer Christian Baumgartner: "Alle vier Geschäftsfelder sind für uns strategisch, und wir streben eine ausgewogene Gewichtung an." Ein Ziel für das aktuelle Jahr ist deshalb der weitere Ausbau der Geschäftseinheit Pharma Business Consulting. Diese unterstützt Unternehmen dabei, ihre Entwicklungs- und Herstellungsprozesse zu optimieren, sodass sie neue Arzneimittel schneller auf den Markt bringen können.
Im Jahr 2006 will die Arcondis AG ausserdem ihre Geschäftsaktivitäten in Deutschland ausweiten. Für September 2006 ist die Gründung einer Niederlassung in Frankfurt am Main geplant. Diese soll auf mittlere Sicht mit einer Million Schweizer Franken zum Umsatz beitragen.
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