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Die Meinung von Tele2 zum neuen Fernmeldegesetz

Tele2 ist erfreut, dass die eidgenössischen Räte die Verhandlungen zum Fernmeldegesetz FMG erfolgreich beendet haben. Das neue FMG bringt endlich Rechtssicherheit sowie Verbesserungen im Konsumentenschutz und insbesondere beim Wiederverkauf.

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21.03.2006 12:11:31 / newsbyteNews


Tele2 ist erfreut, dass die eidgenössischen Räte die Verhandlungen zum Fernmeldegesetz FMG erfolgreich beendet haben. Das neue FMG bringt endlich Rechtssicherheit sowie Verbesserungen im Konsumentenschutz und insbesondere beim Wiederverkauf der Teilnehmeranschlüsse. Leider wurde bei der Öffnung der letzten Meile der Bitstrom-Zugang auf vier Jahre befristet. Dies bedeutet, dass sich die Investitionsstätigkeit vorerst auf die Zentren beschränken wird.

Roman Schwarz, Geschäftsführer von Tele2 Schweiz, zeigt sich teilweise zufrieden mit dem neuen Fernmeldegesetz. "Endlich wurde die Grundlage geschaffen, dass die Operator Zugang zur letzten Meile erhalten. Da jedoch der Zugang auf das Kupferkabel beschränkt und nicht Technologie-neutral ist, kann die Swisscom jetzt in aller Ruhe die Kupferkabel durch Glasfaser ersetzen und hat wiederum einen Wettbewerbsvorteil."

Insbesondere der zeitlich beschränkte Bitstrom-Zugang hemmt den Wettbewerb. "Leider konnten sich die Räte nicht auf einen zeitlich unbeschränkten Bitstrom-Zugang einigen und wir müssten zudem in 1'500 Zugangspunkte investieren. Diese Definition verunmöglicht es, flächendeckend und landesweit eigene Breitbandleistungen anzubieten. Wir erhalten zu wenig Zeit, die technischen und juristischen Probleme zu lösen und die notwendigen Installationen vorzunehmen. Schade, dass insbesondere der Nationalrat die Anliegen der ländlichen Regionen nicht ernst nimmt“, so Schwarz weiter. „Für uns bedeutet dies, dass wir endlich investieren können, jedoch vorerst nur in den Zentren und grossen Agglomerationen. Wir hoffen jetzt, dass bei der Verordnung noch Anpassungen vorgenommen werden. Wirtschaftlich rechnen würde sich der Zugang zu rund 56 regionalen Anschlusszentralen. Davon würden auch die ländlichen Regionen profitieren."



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