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15.03.2006 21:04:19 / newsbyteNews |
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Das Schweizer Software-Unternehmen SAF AG will noch im ersten Halbjahr 2006 in Deutschland an die Börse gehen. Die Platzierung ist im Prime Standard des amtlichen Marktes der Frankfurter Wertpapierbörse angestrebt. "Wir haben mit unseren Produkten innerhalb kurzer Zeit die Technologieführerschaft im Bereich Prognose und automatische Disposition erreicht. Damit sind wir für einen Börsengang bestens aufgestellt", so CEO und Mitgründer der SAF AG, Dr. Andreas von Beringe.
Das Unternehmen entwickelt Software rund um die logistischen Abläufe in der Warenlieferkette (Supply Chain). Die Programme helfen dem Handel, seine logistischen Abläufe nahezu vollständig zu automatisieren. Handelsunternehmen können hierdurch erhebliche Kosteneinsparungen erzielen. Dies wird durch eine niedrigere Lagerhaltung und reduzierten Personalaufwand erreicht. Zusätzlich wird die Warenverfügbarkeit optimiert, der Umsatz gesteigert und die Kundenzufriedenheit erhöht.
Die SAF-Kunden sind marktführende Unternehmen, wie z.B. Metro und SAP, die zugleich Entwicklungspartner sind. SAF-Software-Produkte sind zudem integraler Bestandteil in dem SAP-Softwareprodukt "SAP F&R" ("Forecast & Replenishment") für den Handel.
SAF, 1996 gegründet, beschäftigt heute rund 50 Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2005 bei einem Umsatz von rund 7,4 Mio. Euro einen Nettogewinn von über 2 Mio. Euro.
Mit den Einnahmen aus dem Börsengang will SAF die geografische Expansion in neuen als auch in wichtigen bereits bestehenden Märkten wie den USA vorantreiben. Der technologische Vorsprung der SAF-Software soll durch die Entwicklung neuer Produkte weiter ausgebaut werden. Zudem will SAF in anderen Branchen, wie etwa der Konsumgüter-, der Automobilindustrie oder sonstigen sonstigen Fertigungsindustrien sowie im Pharma-, Banken-, Transport- und Dienstleistungssektor Fuß fassen.
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