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01.03.2006 12:28:00 / newsbyteNews |
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Vor 100 Jahren erblickte Chester Carlson, der Erfinder der Xerografie das Licht der Welt. Der geniale Physiker hat vor 68 Jahren die Technologie entwickelt, mit der Kopierer, Laserdrucker und digitale Druckmaschinen Informationen sauber reproduzieren. Carlson legte so den Grundstein für einen Dokumenten-Management-Markt mit einem Volumen von mehr als 112 Milliarden US-Dollar. David Owen, Biograph des Erfinders, hat hochgerechnet, dass bis 2004 etwa 4 Trillionen Seiten auf xerografischen Druckern und Kopierern produziert wurden.
Carlson suchte in den dreissiger Jahren fieberhaft nach einer zeitsparenden Reproduktionsmethode für Zeichnungen und Manuskripte. Nach jahrelangen Experimenten mit Schwefel auf dem Herd seines winzigen Apartments, gelang ihm am 22. Oktober 1938 der Durchbruch. Mit Tusche schrieb sein Partner, der Physiker Otto Kornei, das historische Datum auf ein Mikroskopglas und legte dieses auf eine Platte mit elektrostatisch aufgeladenem Schwefel. Nach einer kurzen Belichtung entfernten die Forscher das Mikroskopglas und streuten Bärlappsamen auf die Schwefelplatte: Ein nahezu perfektes Abbild der Schriftzeichen erschien auf der Platte und die Xerografie (griechisch für "trocken schreiben") war geboren.
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