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07.03.2006 15:59:05 / newsbyteNews |
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Schweizer Bürgerinnen und Bürger wollen den Geschäftsverkehr mit den Behörden vermehrt über das Internet abwickeln, wenn das entsprechende Angebot vorhanden ist. Von den Behörden wird verlangt, dass sie jene elektronischen Behördendienste anbieten, die den Bedürfnissen der Bevölkerung entsprechen und einen Nutzen bringen. Dies zeigt das 3. E-Government Trendbarometer, das von der Unisys Schweiz und dem Kompetenzzentrum E-Government der Berner Fachhochschule in einer Umfrage bei über 1'000 Schweizerinnen und Schweizern erhoben wurde.
Prof. Dr. Heide Brücher: „Die dritte Durchführung des E-Government Trendbarometers zeigt, dass es zwar keine Quantensprünge in der Entwicklung und Nutzung von E-Government gibt, aber es ist ein stetiger Fortschritt in der Wahrnehmung, Kenntnis und Nutzung durch die Schweizer Bürger zu beobachten.“ Aus Sicht der Autorin zeigen die Resultate deutlich, dass die Schweizer Bürger bereit sind, ihre Gewohnheiten zu ändern und ihre Behördendienste in Zukunft elektronisch abzuwickeln. Diese Erwartungshaltung sei eng gekoppelt an die Erwartungshaltung, dass ein Ausbau des Angebots in absehbarer Zukunft stattfände. Hier die Geduld der Bürger zu strapazieren, hiesse, so Prof. Dr. Heide Brücher weiter, auf bereits mühsam erarbeitetes Vertrauen zu verzichten und weiterhin an Dynamik in der Entwicklung des E-Governments in der Schweiz zu verlieren.
Das E-Government Trendbarometer wurde von der Unisys Schweiz konzipiert und gemeinsam mit dem Kompetenzzentrum E-Government der Berner Fachhochschule unter Leitung von Prof. Dr. Heide Brücher durchgeführt. Bei der aktuellen Erhebung wurden im Zeitraum zwischen dem 19. bis 27. September 2005 insgesamt 1’006 repräsentativ ausgewählte erwachsene Personen aus der gesamten Schweiz durch DemoSCOPE in Telefoninterviews befragt. Als mehrjährig angelegte Studie soll das E-Government Trendbarometer eine wiederholende Leistungs- und Wahrnehmungsbeurteilung der elektronischen Dienstleistungen ermöglichen.
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