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04.03.2006 16:07:27 / newsbyteNews |
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Tragbare elektronische Geräte wie Mobiltelefone, PDAs oder Notebooks besitzen in Flugzeugen ein weitaus größeres Störpotenzial als angenommen. Zu diesem Schluss kommt eine neue Studie der US-amerikanischen Carnegie Mellon University, die in der März-Ausgabe des Magazin IEEE Spectrum veröffentlicht wurde. Die beteiligten Wissenschaftler wollen die präsentierten Ergebnisse als Warnung an internationale Flugaufsichtsbehörden und Airlines verstanden wissen, die derzeit gerade die Lockerung des Telefonieverbots in Flugzeugen vorbereiten. In Absprache mit nicht näher genannten Fluggesellschaften sowie der US-Flugaufsichtsbehörde FAA analysierten die Wissenschaftler über einen Zeitraum von drei Monaten zahlreiche Flüge hinsichtlich der durch mobile Geräte verursachten elektromagnetischen Emissionen. "Wir haben herausgefunden, dass das Risiko durch diese tragbaren Geräte weitaus höher ist, als bisher angenommen", fasst Studienautor Bill Strauss die Ergebnisse zusammen. Vor allem GPS-Navigationssysteme, die Frequenzen zwischen 1200 und 1600 MHz nutzen, seien von den ausgesendeten Signalen der Elektrogeräte betroffen, so Strauss. Im Zuge der Beobachtungstätigkeit fanden die Wissenschaftler außerdem heraus, dass Flugpassagiere sich nur selten an die derzeit noch geltenden Verbote halten. Im Schnitt registrierte das Mess-Equipment bis zu vier Handytelefonate pro Flug, wobei ein Großteil der Gespräche sogar während den als besonders kritischen Start- und Landephasen geführt wurden. (Quelle: pressetext digest)
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