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Datum: |
03.03.2006 15:30:13 / newsbyteNews |
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Massenhaft verbreitet sich derzeit eine neue Kategorie von Computerviren, die scheinbar mühelos die installierte Antivirensoftware von Unternehmen überwindet. Dafür bedienen die Autoren solcher Viren sich eines einfachen Tricks, um die elektronischen Wächter zu narren. Wie bei herkömmlichen Viren auch, nutzen sie eine große Zahl infizierter PCs in sogenannten Bot-Netzen, um Hunderttausende oder gar Millionen von E-Mails zu verbreiten. Anders als bisher tragen diese Mails jedoch keinerlei schädlichen Code in sich und werden daher von den Virenscannern nicht erkannt. Das dicke Ende kommt erst, wenn der Empfänger auf einen in der E-Mail eingebetteten Link klickt. Der bringt ihn nämlich auf eine Internet-Seite, von der bei entsprechender Browser-Einstellung der bösartige Code automatisch heruntergeladen wird. Mit dieser Vorgehensweise machen sich die Virenautoren eine verbreitete Schwachstelle zunutze: Während die meisten Unternehmen ihre E-Mail-Systeme auf irgendeine Weise gegen Viren schützen, ist dies beim Internetzugang über den Web-Browser meist nicht der Fall. Um das Anklicken des Links möglichst attraktiv zu machen, nutzen die Autoren zunehmend auch saisonale Veränderungen des Konsumverhaltens ihrer Opfer. So standen kurz vor Weihnachten finanzielle Angebote wie Darlehen oder Kreditkarten im Mittelpunkt, während im Januar Angebote zur Umsetzung guter Neujahrsvorsätze Hochkonjunktur hatten, etwa Diätpillen oder Medikamente zur Unterstützung der Raucherentwöhnung.
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