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25.02.2006 14:47:19 / newsbyteNews |
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Stört der Handymast in unmittelbarer Nachbarschaft meinen Schlaf? Mit dieser Fragestellung setzte sich die Technische Universität Graz, unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Norbert Leitgeb, in ihrer EPROS-Schlafstudie (Elektrosensitives Protected Sleep), auseinander. Von 500 interessierten Personen wurden die 29 schwerwiegendsten Fälle über ein Jahr lang untersucht und insgesamt 261 Nächte
analysiert: Jene Personen, die im Umkreis von Sendestationen wohnen und sich von hochfrequenten elektromagnetischen Feldern in ihrem Schlaf beträchtlich gestört fühlen. Damit wurde versucht, ein Zusammenhang in diesen Fällen nachzuweisen. Laut Studienleiter Dr. Leitgeb ist dieser Bezug, wenn er in den kritischsten Fällen nicht nachgewiesen werden kann, auch sonst nicht zu erwarten. Die Versuchseinrichtung besticht durch ihren Praxisansatz, weil sie nicht eine Laborsituation simuliert, sondern direkt in den Schlafzimmern der Betroffenen die Schlafqualität - mit und ohne Abschirmung vor elektromagnetischen Feldern - vergleicht. Verfälschungen durch Vorurteile wurden durch die fallweise Verwendung von Schein-Abschirmungen vermieden. Die Ergebnisse sind laut Studienleiter Dr. Leitgeb eindeutig: Es ergaben sich keine Beweise für Schlafstörungen durch elektromagnetische Felder (sogenannter Elektrosmog)
- Die elektromagnetischen Felder lagen weit unter den Grenzwerten
- Hauptquelle der gemessenen elektromagnetischen Felder war der Rundfunk
- Bei jeder vierten Messung gab es eine Beeinflussung durch Handytelefonierer aus der näheren Umgebung
- Der Glaube an die Wirkung der Abschirmung brachte bereits eine deutliche Schlafverbesserung. Bei einigen Probanden bewirkte bereits der Glaube an die Schirmwirkung eine deutliche Schlafverbesserung.
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