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17.02.2006 14:23:26 / newsbyteNews |
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Mit dem Internet-Wurm OSX/Leap-A, der am 16. Februar 2006 erstmals in Erscheinung trat, attackieren Virenautoren erstmals auch Anwender des Apple Betriebssystems Mac OS X. Eine aktuelle Web-Umfrage des Computersicherheits-Spezialisten Sophos, an der mehr als 600 Anwender teilnahmen, ergab, dass die Mehrheit der Computernutzer mit weiteren Angriffen auf Mac-Systeme rechnet. So sind 79 Prozent der Computeranwender der Meinung, dass Mac-Systeme künftig verstärkt von Viren, Würmern und anderen Schadprogrammen angegriffen werden könnten. Bislang konzentrieren sich die meisten Versender elektronischer Schädlinge vor allem auf Microsoft Windows-Rechner. Dass dies auch weiterhin der Fall sein wird, glauben 59 Prozent aller von Sophos befragten Anwender. Allein im Januar dieses Jahres registrierten die Experten der SophosLabs, der weltweiten Forschungszentren von Sophos, 2.312 neue Schadprogramme - mehr als 90 Prozent davon sind für die Microsoft Betriebssysteme programmiert. Um ihre kriminellen Ziele zu erreichen, setzen die Versender elektronischer Malware vor allem auf die Neugier der Anwender und verstecken ihre schädlichen Codes hinter Dateianhängen mit vermeintlich attraktiven Inhalten. Dies gilt auch für den ersten Mac OS X Wurm, Leap-A.
Christoph Hardy, Security Consultant bei Sophos, erläutert: 'Virenautoren haben keine Scheu davor, die Gutgläubigkeit ahnungsloser Computernutzer für ihre kriminellen Attacken auszunutzen. Auch Leap-A bedient sich dieser sehr verbreiteten Masche und gibt vor, im Anhang befänden sich Screenshots des Mac Betriebssystem-Nachfolgers 'Leopard'. Stimmt der Empfänger dem Öffnen des Attachments zu, infiziert sich sein Rechner mit dem schädlichen Code.'
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