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18.01.2006 11:33:23 / newsbyteNews |
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Drei bedeutende europäische Forschungsinstitutionen, CEA aus Frankreich, CSEM aus der Schweiz und Fraunhofer aus Deutschland, setzen auf das Erfolgsrezept Vernetzung und Kooperation. Sie unterzeichnen in Basel einen Kooperationsvertrag mit weitreichender Bedeutung. Zukünftig sollen gemeinsame Forschungsanstrengungen zu neuen innovativen Lösungen und Produkten für die Industrie führen. Die Zukunft des europäischen Wirtschaftsraumes hänge entscheidend von Innovationen in den Bereichen der Wissenschaft und der Technologie ab, erklären die drei Institute. Mikro- und Nanotechnologien konvergieren immer mehr zu sogenannten heterogenen Systemen, die unterschiedliche neue Materialien und verschiedene Technologien in sich vereinen. Diese Verschmelzung von Technologien kann eine einzelne Institution nur mit immensem Aufwand erbringen. Eine gemeinsame europäische Initiative ist daher eine logische und effiziente Lösung. Deswegen hätten sich die drei grosse Forschungsunternehmen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz dazu entschlossen, ihre Kompetenzen zu bündeln, heisst es in einer Medienmitteilung weiter.
Geplante konkrete Massnahmen
Um zukünftig Kosten und Nutzen zu optimieren, öffnen die drei Partner für bevorstehende gemeinsame Initiativen ihre Labore und Reinräume. Von Bedeutung sind dabei insbesondere die 200 mm Halbleiter-Anlage des CEA, die Halbleiter/Packaging-Infrastruktur (100 bis 300 mm) des FhG-VµE und die Mikrosystem-Einrichtung des CSEM. Hinzu kommen die 6'800 m2 Reinräume des FhG-VµE, die 10'000 m2 Reinräume des CEA und die 1'000 m2 Reinräume des CSEM mit ihren jeweiligen Spezialisierungen. Auch ist geplant, zukünftige Investitionen in neue Infrastruktur miteinander abzusprechen, um von Synergien zu profitieren. Daneben wird es auch gemeinsame Anstrengungen in der Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlern und Ingenieuren geben.
Europa als Hochburg der Mikrosystem-Technik
Europa hat heute im Bereich der Mikro-System
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