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Datum: |
07.01.2006 23:50:35 / newsbyteNews |
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Im Dezember 2005 verbreitete sich der Wurm Sober-Z weltweit extrem und erreichte einen Anteil von fast 80 Prozent am gesamten Schädlingsaufkommen. Damit lässt er andere Gefahren vergleichsweise blass aussehen. Sober-Z behauptet mit Abstand seinen Spitzenplatz in den monatlichen Viren-Charts, ein Rückgang ist noch nicht abzusehen. Dies geht aus den aktuellen Untersuchungen der SophosLabs, der weltweiten Forschungszentren des Computersicherheits-Spezialisten Sophos, hervor. Im Dezember war jede 16. E-Mail, die weltweit verschickt wurde, mit einem infizierten Anhang versehen. Der hoch produktive Wurm Sober-Z versendet sich selbst als E-Mail-Anhang und versucht, die Sicherheits-Software auf den Rechnern der Anwender auszuschalten. Sobald ein User den Dateianhang startet, durchsucht der Wurm die Festplatte des Anwenders nach E-Mail-Adressen, um sich selbständig zu versenden. Die Sober-Z E-Mails tarnen sich unter anderem als vermeintliche Meldungen des Bundeskriminalamts (BKA) über den angeblichen Besitz von Raubkopien und versuchen so, verunsicherte Empfänger dazu zu bringen, den infizierten Anhang zu öffnen. Der bisher unbekannte Virenautor ist bereits seit zwei Jahren aktiv. Die jüngste Sober-Variante ist bislang der meist verbreitete Schädling des Cyber-Kriminellen. FMA
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