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Datum: |
26.10.2005 07:48:00 / newsbyteNews |
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Der Chiphersteller Infineon hat nach eigenen Angaben im Zusammenhang mit dem am Montag begonnenen unbefristeten Streik in seinem Münchner Werk eine einstweilige Verfügung gegen die IG Metall erwirkt. Das Amtsgericht München hat die Ansichten von Infineon übernommen, dass die Streikenden teilweise Rechtsbruch begingen und eine Verfügung erlassen, die Mitarbeitern freien Zugang zum Gelände ermögliche, erklärte der zuständige Infineon-Manager Reinhard Ploss am Dienstag. Gewerkschaftsmitglieder hätten sich seit Beginn des Streiks zum Teil "grob rechtswidrig" verhalten. Arbeitswillige seien durch "Anspucken, Pöbeleien und Beleidigungen eingeschüchtert und teilweise mit körperlicher Gewalt" vom Zutritt zum Werksgelände abgehalten worden. (dik)
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