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14.09.2005 10:16:53 / newsbyteNews |
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Bruno Schletti vom Tages-Anzeiger berichtet heute in einem längeren Artikel von Störgeräuschen rund um den neuen Supercomputer der ETH in Manno/TI, der morgen eingeweiht wird. Angeblich hat es bei der Ausschreibung bereits einen definitiven Sieger in Form der Copmputerschmiede Cray gegeben, andere Systeme wurden nur als Alibi geprüft. Der Lobgesang auf den installierten Cray-XT3 erhält auch dadurch einen faalen Beigeschmack, weil die 7,5-Millionen-Dollar teure Rechenmaschine aufgebaut und installiert wird, ohne die Klage vor Bundesgericht abzuwarten, die das Konkurrenz-Konsoritum LinuxNetworx einreichte. Im Artikel werden einige Behauptungen untermauert: Unter anderem sei das Verfahren zu rasch abgelaufen. Zudem sei Linux Networx von ETH- beziehungsweise CSCS-Seite während des Verfahrens aufgefordert worden, die eingereichte Offerte nachzubessern. Später sei Linux mit Hinweis auf das nicht regelkonforme Einreichen einer Nachbesserung vom Verfahren ausgeschlossen worden. Da der XT3 von Cray im Vergleich zu anderen Offerten massiv teurer ist muss man sich schon wundern. Viele spezialisten sind dem Deal der ETH eher skeptisch gegenüber gestanden weil man solche Mauscheleien schon vermutete.
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