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Datum: |
07.09.2005 15:10:50 / newsbyteNews |
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Der jahrelange Wettbewerbsstreit zwischen Microsoft und der EU-Kommission geht in die nächste Runde. Der Redmonder Softwarekonzern Microsoft teilte mit, dass man am 10. August Berufung beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg gegen eine Verurteilung wegen Monopolmissbrauchs durch die EU-Kommission einlegte. Brüssel hatte das Unternehmen im März 2004 zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 497 Millionen Euro verurteilt. Die EU-Kommission wirft Microsoft vor, die dominierende Stellung auf dem Markt für Computer-Betriebssysteme auszunutzen, um Anbieter von Zusatzprogrammen abzudrängen. Konkret geht es um die feste Einbindung des Microsoft-Produktes Media Player in Windows-Versionen, was aus Sicht Brüssels andere Hersteller von Film- und Musikabspiel-Programmen benachteiligt. Die EU-Wettbewerbshüter hatten Microsoft Anfang Juni ein Ultimatum gestellt, der Konzern muss Windows ohne Media Player anbieten und Informationen zu Software-Schnittstellen von Windows offenlegen. Microsoft sieht darin jedoch seine Urheberrechte verletzt. Deshalb die Berufung.
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