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Geldbussen und Freiheitsstrafen bei Genesis und Falcon

Bei den beiden grossen nationalen Polizeiaktionen Genesis und Falcon gegen Kinderporno-Konsumenten hatte es im Jahr 2002 und 2004 mehrere Pannen gegeben, deshalb wurden nicht alle Verfahren positiv abgeschlossen. Trotzdem hagelte es Geldbussen od...

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Datum: 

01.09.2005 21:21:00 / newsbyteNews


Bei den beiden grossen nationalen Polizeiaktionen Genesis und Falcon gegen Kinderporno-Konsumenten hatte es im Jahr 2002 und 2004 mehrere Pannen gegeben, deshalb wurden nicht alle Verfahren positiv abgeschlossen. Trotzdem hagelte es Geldbussen oder Freiheitsstrafen für den Besitz von Kinderpornos. Insgesamt gab es 1550 Verfahren gegen Verdächtigte. Bei der Operation Genesis wurden im September 2002 1092 Häuser durchsucht und rund 2'000 Computer und 35'000 Datenträger sichergestellt. Es kam zu 893 Strafentscheiden und dabei in 47 Prozent der Fälle zu einer Verurteilung, wobei Freiheitsstrafen von bis zu acht Monaten und Bussen bis zu 25'000 Franken ausgesprochen wurden. Weil man temporäre Files auf Festplatten nicht bestrafen konnte kamen einige Delinquenten straflos davon. Im zweiten grossen Verfahren wurden dann die Beweismittel besser erhoben und so deutlich mehr Urteile erzielt. Bei der Operation Falcon, die im September 2004 behandelt wurde, konnten schlussendlich 68 Prozent aller Verdächtigen verurteilt werden.



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