|
Details:
Datum: |
28.08.2005 22:22:27 / newsbyteNews |
|
Mit sofortiger Wirkung hat das Schweizer Telekommunikations-Unternehmen Yellow Access bei mehreren Kunden insgesamt rund 420 Service-Rufnummern gesperrt. Hintergrund waren massive Verstösse gegen das Jugendschutz-Gesetz sowie gegen die Bestimmungen zur Abrechnung von telefonischen Mehrwertdiensten. Der Sperrung von rund 420 Service-Rufnummern liegt zum einen zugrunde, dass der Jugendschutz gem. Art. 197 StGB gefährdet war. Mittels Sprechtextes wurde von den nunmehr gesperrten Nummern der Kategorie 0901 auf die Nummer 0906 666 369 verwiesen, die Pornografie beinhaltet. Ferner wurde, da der Sprechtext länger als die tariffreien ersten 13 Sekunden war, ohne vorherige Preisansage eine Tarifierung des Konsumenten mit bis zu CHF 15,00 vorgenommen, wenn dieser nicht vor automatischem Abbruch der Ansage selbst aufgelegt hatte. Auf Abmahnung hatten die von der Sperrung betroffenen Content Provider die Ansage tagsüber zunächst eingestellt, jedoch zwischen etwa 20 Uhr und 8 Uhr des Folgetages wieder aktiviert. Zum weiteren Vorgehen hat die Yellow Access AG darüber hinaus das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) eingeschaltet.
|  |
 |
 |
Mehr Informationen:
Es sind keine weiterführenden Informationen zu diesem NewsEintrag verfügbar...
|