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19.07.2005 21:41:38 / newsbyteNews |
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Die Kriminalität im Internet nimmt zu – und wird immer trickreicher. Denn während die Virensituation derzeit entspannt ist und die Zahl der Virenausbrüche im Vergleich zum Vorjahr (Januar bis Juni) um 50% gesunken ist, tauchen jetzt immer mehr Bots und neue Trojaner auf. Im Gegensatz zu wahllosen Angriffen durch Viren und Würmer können Trojaner über E-Mail-Anhänge oder Links auf Websites präzise und gezielt Unternehmen angreifen. Und nicht zuletzt wurden die ersten virtuellen "Geiselnahmen" gemeldet. Trotz gemeinsamer Initiativen von Virenschutzanbietern, die Spam-Flut einzudämmen, ist die Zahl der unerwünschten Werbemails im ersten Halbjahr 2005 kontinuierlich gestiegen. Spam-Mails machen mittlerweile 85% des weltweiten E-Mail-Verkehrs aus. Die Zunahme bösartiger Typosquatting-Websites im ersten Halbjahr 2005 beweist, wie Online-Kriminelle Internetsurfer auszutricksen versuchen. Ein typisches Beispiel tauchte im April diesen Jahres auf. Als User sich vertippten und www.googkle.com statt www.google.com eingaben, wurden sie auf eine Seite weitergeleitet, die eine gigantische Kette von Webseiten mit verschiedenartigen Angriffen auslöste.
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