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Alarmzentralen erhalten künftig Standort von Handyanrufern

Wer eine Notrufnummeer über das Handy nutzt, musste bislang des langen und breiten erklären, wo er sich befindet. Oft scheiterte ein schneller Einsatz genau daran, dass die Leute in Panik falsche Angaben machten. Künftig soll das besser werden. We...

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13.07.2005 21:15:11 / newsbyteNews


Wer eine Notrufnummeer über das Handy nutzt, musste bislang des langen und breiten erklären, wo er sich befindet. Oft scheiterte ein schneller Einsatz genau daran, dass die Leute in Panik falsche Angaben machten. Künftig soll das besser werden. Wer Polizei, Feuerwehr oder Sanität per Handy aufbietet, meldet künftig den Alarmzentralen automatisch seinen ungefähren Standort. Die auf 1. Juli eingeführte Regelung für die Notrufnummern 112 (EU-Notruf), 117 (Polizei), 118 (Feuerwehr, 144 (Rettung) und 1414 für Rettungsflugwacht ermöglicht es Rettungsteams, rascher vor Ort zu sein. Weil die Ortung über die Mobilfunkzellen erfolgt, ist das Auffinden von Verletzten in Ländlichen Zonen noch immer unsicher. In städtischen Gebieten haben diese Zelle einen Durchmesser von rund 50 Metern, auf dem Land können es mehrere Kilometer sein. Wer über VOIP den Notruf wählt, wird auch in Zukunft nicht gefunden, deshalb müssen Anbieter von VOIP-Diensten künftig ihre Abonnenten ausdrücklich darüber informieren, dass Notrufe an eine falsche Notrufzentrale gelangen können oder ihr Standort bei Anrufen nicht korrekt identifiziert werden kann.



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