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29.04.2005 09:51:00 / newsbyteNews |
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Die Deutsche Telekom hat sich bei der Rück-Integration der Tochter T-Online nicht um die Aktionäre gekümmert, diese haben denn auch an der Hauptversammlung des Telekom-Konzernes oft ihren Unmut ausgedrückt. Das von der Telekom offerierte Umtauschverhältnis von Aktien der T-Online zu Aktien der Telekom ist für viele Anleger ein Schlag ins Gesicht. Hans-Richard Schmitz von der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz sagte in deutlichen Worten, dass die Kleinaktionäre unzufrieden sind, weil nun T-Online fast in der Gewinnzone ist: "Der Kleinaktionär hat seine Schuldigkeit getan, der Aktionär kann gehen". Die Umtauschaktion sieht vor, pro T-Online-Aktie 0,52 T-Aktien auszugeben. Damit ist das T-Online-Papier gerade mal 8 Euro wert, was nicht dem entspricht, was die Aktionäre investierten. Beim Börsengang im Frühjahr 2000 hatte die Aktie 27 Euro gekostet. Nun haben die Aktionäre viel Geld verloren, zuviel ist man der Ansicht. Die Telekom hält aber 90 Prozent der Aktien und darf entsprechend entscheiden.
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