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Datum: |
05.04.2005 19:17:59 / newsbyteNews |
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Weil die Clicks auf die Werbebanner nicht alle echt sein sollen, hat eine Gruppe von Werbetreibenden die führenden Online- und Suchportale in den USA mit einer Sammelklage eingedeckt. Die bereits im Februar lancierte Klage war jetzt im Wall Street Journal ein wcihtiges Thema, weil Online-Werbetreibende immer wieder davon ausgehen müssen, dass die Klicks manipuliert sind. In der Gemeinschaftsklage von der Lane's Gifts & Collectibles LLC aus Arkansas geht es aber um mehr als nur um manipulation von Click-Werbung, es geht gar um die Zukunft derselben. Laut Klageschrift haben die Beschuldigten und weitere Portale miteinander kooperiert und nicht nur Daten ausgetauscht sondern auf gegenseitig geklickt. Durch überhöhte aber nutzlose Klicks auf die Werbebanner wurden die Kosten für die Werbung massiv nach oben getrieben, ohne dass die Kunden davon etwas hatten. Weitere Beschuldigte wie America Online, Ask Jeeves, Lycos, LookSmart, FindWhat.com und andere wurden ebenfalls verklagt, die Klagen sollen aber erst in einem zweiten Verfahren behandelt werden. Experten gehen heute davon aus, dass 20 Prozent von allen Klicks auf Werbeanzeigen in Suchmaschinen manipuliert sind. Deshalb gibt es zwar raffinierte Tools um solche Mehrfachklicks zu vermeiden, gegen falsche Klicks von bezahlten Klickern in Indien gibt es aber kaum Abhilfe.
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