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Datum: |
04.04.2005 09:29:32 / newsbyteNews |
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Richard Chang, CEO des grössten Auftrags-Chipherstellers der Welt SMIC, soll in seinem Heimatland Taiwan eine Geldbusse von 158,000 Dollar berappen. Nach Ansicht der taiwanesischen Regierung hat Chang mit Investitionen im rotchinesischen Mutterland gegen geltendes Recht verstossen. Nach der Festnahme eines Ex-Managers des zweitgrössten OEM-Halbleiterherstellers UMC im Februar ist dies in kurzer Zeit der zweite Fall, dass einem taiwanesischen High-Tech-Manager solche illegalen Kontakte nach China vorgeworfen werden. Bis ins Jahr 2002 war jegliche Investition von Taiwanesen in China strikt untersagt. Wegen der wachsenden Bedeutung von Rotchina für die High-Tech-Industrie wurde das Verbot etwas gelockert und Kapitalexporte von der Zustimmung der Regierung im Einzelfall abhängig gemacht. Infolge des neuerlichen Säbelrasselns zwischen Rotchina und Taiwan wird der Kapitalverkehr in letzter Zeit wieder strenger kontrolliert. Richard Chang hat zur Auflage bekommen, seine Investitionen innert 6 Monaten aus China zurückzuholen, ansonst ihm weitere Strafen drohen. (pol)
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