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14.03.2005 07:37:15 / newsbyteNews |
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Wie bereits angekündigt wurden, hat das Bundesamt für Kommunikation (Bakom) nun die Untersuchung zum Finanzgebahren von Billag, der Inkassostelle für Radio- und TV-Gebühren, gestartet. Die Billag ist eine Swisscom-Tochter und hat als solche den Auftrag für das Inkasso fast geerbt. Nun wird der Auftrag überprüft, meldet die Sonntagszeitung. Die Billag verrechnet für das Inkasso aller Gebühren den stolzen Betrag von 48 Millionen Franken als Aufwandsentschädigung und dafür kann man enorm viele Rechnungen versenden. Das Bakom hat nach anhaltender Kritik nun erste Schritte unternommen, um die Buchhaltung der Billag zu prüfen. Im Jahr 2003 hat die Billag 53 Millionen Franken für den Dienst verrechnet, im letzten Jahr waren es noch 48 Millionen Franken. Im Jahr 2007 wird der Auftrag neu ausgeschrieben und es stellt sich die Frage, ob wirklich 4 Prozent der Fernsehgebühren für Verwaltung der Gebühren ausgegeben werden müssen. Die Aufsichtsbehörde sieht Handlungsbedarf. «Es ist nicht auszuschliessen, dass der Auftrag zukünftig auch für weniger als 48 Millionen ausgeführt werden kann», sagt Aufsichtschefin Gigon. Da es sich um einen Monopol-Auftrag handelt ist der einmal ausgehandelte Betrag nur wenig korrigierbar, um so wichtiger wird die richtige Formulierung der Verträge.
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