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Datum: |
01.03.2005 22:05:58 / newsbyteNews |
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Die deutsche Gewerkschaft IG Metall gibt bekannt, dass nach der Wiedereinführung der 40-Stunden-Woche an den Produktionsstätten Bocholt und Kamp-Lintfort weniger als 5 % der Herstellungskosten eines Siemens-Handys auf die Lohnkosten entfallen. Nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter ist somit eine komplette Auslagerung der Fertigung in Billiglohnländer nicht geeignet, die Mobilfunk-Sparte des Konzerns zu sanieren. Zur Zeit verliert Siemens mit Handys rund eine Million Euro am Tag. Dank der hohen Produktivität der deutschen Werke liegt der Grund dafür nicht darin, dass Siemens seinen Arbeitern so hohe Gehälter zahlen muss. Die Geschäftsleitung von Siemens widerspricht allerdings den Behauptungen der Gewerkschaftler. Laut dem Management machen Lohnkosten etwa 10 % eines Handys aus. (pol)
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