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29.01.2005 01:05:48 / newsbyteNews |
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In den USA ist ein Mitarbeiter von AOL wegen des Verkaufes von 92 Millionen Kundenadressen von AOL festgenommen worden. Der 24 Jahre alte Informatiker hatte im März eine Liste von 92 Millionen AOL-Abonnenten gestohlen und wollte diese Daten einem Spammer verkaufen. Weil AOL nur 33 Millionen aktive Kunden bedient, sind in den 92 Millionen Kundendaten viele Karteileichen und veraltete Daten enthalten. Trotzdem, die Menge an Informationen verblüfft. // Ein amerikanischer Bundesrichter hat das Schuldbekenntnis des ehemaligen AOL-Mitarbeiters, 92 Millionen E-Mail-Adressen gestohlen und an Spammer verkauft zu haben, im November 2004 nicht angenommen. Richter Alvin Hellerstein begründet seine aussergewöhnliche Entscheidung der Ablehnung eines Geständnisses damit, dass er Zweifel daran habe, ob der 24-jährige Software-Ingenieur Jason Smathers sich überhaupt strafbar gemacht habe. Der Richter verlangt deshalb von den Rechtsvertretern der Regierung eine Klagebegründung, warum Smathers unter dem Spam-Verbotsgesetz dieses Jahres überhaupt verfolgt werden könne. Denn im Jahre 2003, zum Zeitpunkt, als der entlassene Smathers sich noch einmal Zutritt zum AOL-System verschaffte und dort Kundenadresslisten entwendete, die er für über 100,000 Dollar an Spammer verkaufte, war das Gesetz noch nicht in Kraft, d.h. sein Handeln noch nicht strafbar.
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