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Datum: |
22.01.2005 10:06:08 / newsbyteNews |
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Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft nach dem Gesetzgeber. Nach Ansicht der Kinderschützer ist der Staat dringend gefragt beim Schutz von Kindern und Jugendlichen einerseits vor einer massiven Verschuldung durch die intensive Handy-Nutzung, andererseits vor zu leicht zugänglichen Erwachsenen-Inhalten. Moderne Technologien wie UMTS, hochauflösende Bildschirme und Festplatten lassen die Grenzen zwischen Internet, Telekommunikation, Computerspielen und Mobilfunk verschwimmen, so dass es auch nicht mehr sinnvoll ist, die Zuständigkeit für den Jugendschutz in jedem Bereich getrennt zu regeln. Der Gesetzgeber müsse ferner einen Riegel schieben, wenn etwa Anbieter ganz gezielt die Unerfahrenheit von Minderjährigen ausnutzen, um selber Millionenumsätze zu machen. Solchermassen erwirtschaftete Einnahmen würden am besten vom Staat abgeschöpft und der Medienpädagogik zugeführt. Anstatt sich einfach nur über die schönen Einnahmen zu freuen, sollte auch die Wirtschaft mehr Engagement und Selbstkontrolle zeigen. Es werde zu wenig in die Aufklärung und den aktiven Schutz minderjähriger Nutzer investiert, so der Kinderschutzbund. Beispielsweise würden Jugendliche oft keine kostenlosen Sites mehr finden, die auf ihre Altersgruppe zugeschnitten sind. (pol)
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